TRAVEL INSIDE Umfrage: Nahost-Lage beschäftigt die Reisebranche

Die aktuelle Umfrage von TRAVEL INSIDE zeigt, wie sich der Konflikt im Nahen Osten auf die Schweizer Reisebranche auswirkt.
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Die Lage im Nahen Osten sorgt derzeit für Unsicherheit im internationalen Reiseverkehr. Mehrere Flugverbindungen wurden vorübergehend ausgesetzt oder umgeleitet. Teilweise sitzen Reisende vor Ort fest, weil aktuell keine Flüge durchgeführt werden.

TRAVEL INSIDE wollte deshalb von der Branche wissen, wie stark Reisebüros in der Schweiz derzeit betroffen sind. Die Umfrage wurde vom  4. bis 10. März 2026 durchgeführt.

Viele Reisebüros mit betroffenen Kundinnen und Kunden

Die Online-Umfrage zeigt: Ein grosser Teil der Reiseprofis hat aktuell Kundinnen und Kunden in der Region. 66% der Teilnehmenden gaben an, dass sie Kundschaft haben, die sich derzeit im Nahen Osten aufhält und direkt von der Situation betroffen ist. 34% sind davon nicht betroffen und haben keine Kundinnen und Kunden im Nahen Osten.

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Mehrheit erwartet Auswirkungen über mehrere Wochen

Auch bei der Einschätzung der weiteren Entwicklung zeigt sich ein relativ klares Bild. 57% der Umfrageteilnehmenden gehen davon aus, dass die Auswirkungen noch einige Wochen spürbar bleiben werden. Weitere 31% rechnen sogar mit einer Beeinträchtigung über mehrere Monate hinweg. Nur eine kleine Minderheit erwartet eine rasche Entspannung: 8% gehen von kurzfristigen Auswirkungen über wenige Tage aus, während 4% mit Folgen von mehr als einem Jahr rechnen.

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Stornierungen und Abwarten dominieren

Bei den Reaktionen der Kundschaft zeigt sich derzeit ein gemischtes Bild. Am häufigsten werden Stornierungen genannt (38%). Fast ebenso viele Reisebüros berichten jedoch, dass ihre Kundinnen und Kunden zunächst abwarten oder verstärkt nachfragen (37%). 19% beobachten vermehrte Umbuchungen. Nur 6% der Befragten geben an, dass ihre Kundschaft bislang kaum auf die Situation reagiert hat.

Die Ergebnisse zeigen: Die Lage im Nahen Osten sorgt aktuell für Unsicherheit in der Reiseplanung. Viele Kundinnen und Kunden warten die weitere Entwicklung zunächst ab, während ein Teil bereits reagiert und Reisen storniert oder umbucht. (TI)