
Ostern steht vor der Tür und die Frage liegt nahe, wie sich die Nachfrage nach Osterferien im Vergleich zu den letzten Jahren verändert hat. TRAVEL INSIDE wollte deshalb wissen, wie es um die aktuelle Buchungslage steht.
Das Ostergeschäft 2026 bleibt hinter den Erwartungen vieler Reiseprofis zurück. Eine Mehrheit der Teilnehmenden an der aktuellen TRAVEL INSIDE Umfrage spricht von enttäuschend wenigen Buchungen. Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine eher negative Tendenz.
Nachfrage bleibt unter den Erwartungen
57% der Befragten geben an, «enttäuschend wenig Osterbuchungen» zu verzeichnen. Für 40% läuft das Geschäft «zufriedenstellend». Lediglich 3% sprechen von einem Boom.
Die Resultate deuten darauf hin, dass der frühe Ostertermin Anfang April für viele nicht den erhofften Impuls gebracht hat. Eine breite Nachfragewelle blieb offenbar aus.

Vergleich mit 2025: Mehrheit sieht Rückgang
Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein verhaltenes Bild. 49% der Umfrage-Teilnehmenden beurteilen das Ostergeschäft 2026 als schlechter als im Vorjahr. 39% sehen keinen Unterschied zu 2025. Nur 12% berichten von einer Verbesserung.
Damit bestätigt sich der Eindruck eines insgesamt zurückhaltenden Buchungsverhaltens für die Osterferien.

Kurz- und Mittelstrecken dominieren
Bei den Destinationen liegen klassische Kurz- und Mittelstrecken-Ziele vorne. 46% der Reiseprofis nennen diese Kategorie als Hauptwahl ihrer Kundschaft. Bei 37% buchen die Kunden hauptsächlich Städtereisen in Europa.
Fernstrecken-Ziele erreichen 14%, während Ferien in der Schweiz mit 3% nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Insgesamt zeigt die Umfrage: Das Ostergeschäft 2026 verläuft für die Mehrheit der befragten Reiseprofis eher verhalten. Die Nachfrage konzentriert sich vor allem auf europäische Destinationen, während Fernreisen und Inlandferien deutlich weniger stark gefragt sind.
Vorjahresvergleich: Stimmung bleibt verhalten
Ein Vergleich mit der letztjährigen Umfrage zeigt, dass sich das Stimmungsbild zwar leicht verschoben, jedoch nicht grundlegend verbessert hat. 2025 berichteten noch 70% von enttäuschend wenig Osterbuchungen, 2026 sind es 57%. Gleichzeitig ist der Anteil jener, die von einem Boom sprechen, von 22% im Vorjahr auf lediglich 3% gesunken.
Auch im Jahresvergleich bleibt die Skepsis bestehen: Während 2025 noch 24% eine Verbesserung gegenüber 2024 feststellten, sind es 2026 nur noch 12% im Vergleich zu 2025.
Bei den Destinationen zeigt sich Kontinuität: Kurz- und Mittelstrecken sowie europäische Städtereisen dominieren in beiden Jahren deutlich, während Fernstrecken und Ferien in der Schweiz weiterhin eine Nebenrolle spielen. (TI)








