TRAVEL INSIDE Umfrage: So steht es um Kurzarbeit

Wie die Reisebranche auf aktuelle Herausforderungen reagiert.
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Wirtschaftliche Unsicherheiten und ein herausforderndes Marktumfeld sorgen in Teilen der Reisebranche für Diskussionen.

Es ist in vielen Reisebüros von Kurzarbeit die Rede. Die Umfrage von TRAVEL INSIDE zeigt, dass die Branche wirtschaftlich aktuell stark herausgefordert ist  – und auch, dass sich die Lage kurzfristig nicht unbedingt entspannen wird.

11% der Befragten geben an, bereits Kurzarbeit beantragt zu haben, weitere 25% sind die Möglichkeit noch am Diskutieren. Damit sind 36% Befragten zumindest thematisch mit Kurzarbeit konfrontiert. Für mit 64% zwei Drittel der Reiseprofis liegt das Thema Kurzarbeit allerdings noch nicht auf dem Tisch.

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Schlechte Prognose für zweite Jahreshälfte

Die Geschäftsentwicklung über die nächsten sechs Monate wird von den Umfrageteilnehmenden als negativ prognostiziert. 52% der Reiseprofis rechnen mit einer eher negativen Geschäftsentwicklung. Weitere 10% stufen die Geschäftsentwicklung sogar als ‘sehr negativ’ ein.

29% berichten von einer stabilen Lage. Ein kleiner Teil der Befragten berichtet dennoch von einer positiven Entwicklung: 7% prognostizieren eine eher positive Entwicklung, 2% eine ‘sehr positive’.

Damit zeigt sich in der Branche eine pessimistische Aussicht und vorsichtige Prognose der Geschäftsentwicklung.

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Mehrheit zählt auf Kurzarbeit

Obwohl aktuell noch weniger als die Hälfte der Befragten direkt mit Kurzarbeit konfrontiert ist, wird diese Lösung als wahrscheinliche Möglichkeit der kommenden Monate in Erwägung gezogen.

52% der Umfrageteilnehmenden rechnen damit, dass die Reisebranche in den nächsten 12 Monaten vermehrt auf Kurzarbeit zurückgreifen muss. Noch 48% prognostizieren, die nächsten 12 Monate die reguläre Geschäftstätigkeit beibehalten zu können.

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Politische Entwicklungen ausschlaggebend

Bei der Frage nach den grössten Herausforderungen der Branche sind die politischen Entwicklungen Thema Nummer eins. Mit 32% war die Politik das meistgenannte Problem, direkt gefolgt von der wirtschaftlichen Unsicherheit (29%) und der sinkenden Nachfrage (20%). Diese genannten Herausforderungen dürften in direktem Zusammenhang miteinander stehen.

Einzelne Befragte nannten andere Schwierigkeiten, wie Personalkosten (6%), Fachkräftemangel (6%) und Margendruck (7%).

Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Lage als volatil eingeschätzt wird, allem voran die politischen Entwicklungen, mit einem grossen Anteil an in Erwägung gezogener Kurzarbeit zu Folge. (TI)