Google Pay startet in der Schweiz

Mit der neuen App lassen sich Kredit- und Debitkarten innerhalb eines Google-Kontos digital verwalten. Auch im touristischen Bereich.
Google

Am Dienstag startete Google Pay in der Schweiz. Mit Google Pay wird das Einkaufen vereinfacht, indem Kredit- und Debitkarten innerhalb eines Google-Kontos digital verwaltet werden können. Google Pay, das ab sofort im Google Play Store herunterladbar ist, hilft beim schnellen und einfachen Bezahlen in Apps und auf Webseiten, in Geschäften, die kontaktloses Bezahlen unterstützen, und in allen Google-Produkten einschliesslich Google Play und YouTube. Mit der neuen Bezahl-App können Android-Nutzer (Smartphones ab Android 5.0) Zahlungsvorgänge in wenigen Sekunden erledigen – egal ob online oder offline.

Florence Diss, Head of Commerce Partnerships, Google EMEA sagt dazu: «Die Kunden von heute wollen Dinge schneller als je zuvor erledigen, ob sie nun Lebensmittel bestellen, ein neues Paar Schuhe kaufen, oder als Tourist ein Zug-Billet im Ausland beziehen. Mit Google Pay vereinfachen wir das Bezahlen in Apps, auf Webseiten und im stationären Handel. Android-Nutzer in der Schweiz können nun ganz einfach kontaktlos bezahlen.»

Automatisierte Zahlungsart

Auf Webseiten sowie in Apps kann Google Pay als Zahlungsart beim Kauf ausgewählt werden. Ab heute gibt es in vielen Apps und Onlineshops – darunter auch im touristischen Bereich wie AirBnB, Flixbus oder Kayak  – zusätzlich zu den herkömmlichen Zahlungsarten die neue Option «Mit Google Pay bezahlen». Wenn ein Nutzer bereits über den Chrome-Browser eingeloggt ist, genügen wenige Klicks, um den Kauf auf Hunderten von Webseiten komplett abzuschliessen – Chrome und Google Pay tragen automatisch die Rechnungs-, Liefer- und Zahlungsdaten für den Nutzer ein.

Im Detailhandel wird das Android-Smartphone zum Portemonnaie: Um die neue Zahlungsmethode in Geschäften nutzen zu können, kann eine Kredit- oder Debitkarte einer der Partnerbanken – Cornèrcard, BonusCard, Swiss Bankers, Revolut und boon, sowie bald auch die Credit Suisse (mit Pre-Paid Karten) und das Fintech neon (mit seinem Herausgeber-Partner, der Hypothekarbank Lenzburg) – zur Google Pay-App hinzugefügt werden. Der Nutzer muss dann nur noch den Telefonbildschirm aufwecken und an das kontaktlose NFC-Terminal (Near Field Communication) halten. Das Android-Smartphone erkennt den Betrag und startet den Bezahlvorgang auf dem mobilen Gerät. Bei Transaktionen über CHF 40 muss der Nutzer als zusätzliche Sicherheitsmassnahme sein Telefon entsperren.

Geschäfte, die diese Zahlungsart anbieten, haben das NFC-Symbol im Kassenbereich sichtbar angebracht. Die Bezahlung mit Google Pay ist überall dort möglich, wo kontaktloses Bezahlen mit Visa und Mastercard in Geschäften angeboten wird. (TI)

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