Schweizer zögern bei virtueller Kreditkarte

Nur jede zehnte Firma setzt sie ein.
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Eine weltweite Umfrage von Air Plus International belegt die weiter steigenden Nutzungszahlen von Virtual Cards. Rund ein Drittel aller Unternehmen weltweit (31 Prozent) nutzt bereits Virtual Cards beim Bezahlen von Hotelübernachtungen. Innerhalb von nur vier Jahren haben sich die Nutzerzahlen damit vervierfacht (2015: 8 Prozent). Bei Zahlungen durch Virtual Cards wird eine Kreditkartennummer digital generiert und für den Bezahlvorgang verwendet. Abrechnung und Kontrolle erfolgen zentral.

Am verbreitetsten ist diese Bezahlmethode in Australien, wo 46 Prozent der Unternehmen virtuelle Kreditkarten nutzen, am wenigsten sind es aktuell noch in der Schweiz, wo erst jede zehnte Firma Virtual Cards einsetzt. «Im internationalen Vergleich zeigen sich die Schweizer Firmen noch zurückhaltender, was die Verwendung virtueller Kreditkarten angeht. Wir stellen aber fest, dass auch hierzulande die Vorzüge von virtuellen Bezahllösungen den Firmenbedürfnissen entsprechen und die Nutzerzahlen der Virtual Cards zunehmend wachsen», sagt Andy Stehrenberger, Geschäftsführer von Air Plus in der Schweiz. (TI)

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