Touristik Blockchain-Währung geht in den Pre-Sale

Das Startup Chain4Travel stellt ihren Camino-Token nun für investmentinteressierte Unternehmen und Privatpersonen zur Verfügung.
Screenshot: Chain4Travel.com

Das Blockchain-Startup Chain4Travel startet den Pre-Sale des Camino Token an interessierte Unternehmen und private Investoren aus der Reiseindustrie. Der Token ermöglicht unter anderem, als Partner im Netzwerk Dienstleistungen und Produkte zu kaufen und zu verkaufen.

Anders als bei aktuell agierenden Online-Diensten findet sie Bezahlung von Dienstleistungen direkt im System statt, das heisst, es erfolgt keine Weiterleitung an ein Kreditkartenunternehmen oder einen Bezahlservice wie Twint oder Paypal. Das Bezahlmittel wird der Camino Token sein.

Die Währung erhält ihren Wert durch das Netzwerk, sodass auf jedem Ort der Welt der selbe Wert gilt. Als Validatoren treten die Partner auf, die u.a. jetzt aktuell durch den Pre-Sale in das System integriert werden sollen. Das Netzwerk soll künftig von den Industriepartnern selbst betrieben und verwaltet werden. Die Validierung soll günstig sein, um den Wert des Tokens nicht unnötig in die Höhe zu treiben; der vergleichbare Wert als Kosten für die Validierung beträgt etwa 1 Rappen.

Es können grössere Produkte, wie beispielsweise ein Sitz auf einem bestimmte Flug, über das System erworben werden, aber auch kleinere Produkte sollen über das System vertrieben werden. Zum Beispiel könnte ein Reisebüro so über das System für seine Kunden als Goodie ein Freigetränk für den Flug in die Ferien kaufen, mit dem Camino Token bezahlen und der Passagier müsste bei den Flugbegleitern nur noch den generierten QR-Code vorzeigen.

Auf der Webseite des Unternehmens kann bei Investment-Interesse ein entsprechendes Formular ausgefüllt werden und dort sind auch weitere Informationen über den genauen Ablauf der Transaktion zu finden. Investitionen in Camino Token sind für Unternehmen ab etwa CHF 20’000 und für Privatpersonen ab CHF 1000 Franken möglich, während Preise auch abhängig davon sind, ob eine Sperrfrist von drei, vier oder fünf Jahren vereinbart wird.

Thomas Stirnimann, COO Chain4Travel / zVg

«Wir sind davon überzeugt, dass Camino die globale Reiseindustrie revolutionieren kann. Wir haben bereits mehr als 50 interessierte Partner gewinnen können und laden international ein, mitzumachen», sagt Ralf Usbeck, CEO von Chain4Travel. Thomas Stirnimann, COO von Chain4Travel, ergänzt: «Unser Ziel ist es, das gemeinsame Netzwerk Camino möglichst breit aufzustellen. Je mehr Partner sich beteiligen desto schneller werden wir von den Vorteilen der dezentralen Technologie profitieren können.»

In der letzten Finanzierungsrunde wurden CHF 4,3 Mio. aufgebracht, der Pre-Sale soll noch einmal CHF 10 Mio einbringen. (TI)

 

 

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