TUI Suisse auf Wachstumskurs

Stabile Nachfrage und frühe Buchungen stimmen zuversichtlich auf das Reisejahr 2026.
Philipp von Czapiewski ©TRAVEL INSIDE

Reisen bleiben bei Schweizerinnen und Schweizern hoch im Kurs. Wie TUI Suisse anlässlich des Medien-Updates vom 15. Januar 2026 aufzeigte, hat das Unternehmen die Sommersaison 2025 mit einer starken Nachfrage abgeschlossen, insbesondere im Segment der Badeferien.

Überdurchschnittlich entwickelten sich dabei die eigenen Hotel- und Clubmarken: Die All-Inclusive-Marke TUI Magic Life verzeichnete ein Wachstum von über 20%, gefolgt vom Premium-Clubanbieter Robinson mit über 15% und den familienorientierten TUI Kids Clubs mit mehr als 10%.

Diese Entwicklung setzte sich auch im laufenden Reisejahr fort. «Die grossen Trends aus dem Vorjahr bleiben bestehen», sagt Philipp von Czapiewski, Managing Director von TUI Suisse.

Badeferien seien weiterhin die beliebteste Reiseform, während Griechenland als Top-Destination erneut auf ein mögliches Allzeithoch zusteuere. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat TUI das Angebot für 2026 frühzeitig ausgebaut, mit zusätzlichen Flugkapazitäten und neuen Hotels.

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Winterziele mit Sonnengarantie besonders gefragt

Auch für die aktuelle Wintersaison zieht TUI Suisse eine positive Zwischenbilanz. Besonders beliebt sind klassische Sonnenziele wie Ägypten, die Kanaren, Thailand und die Malediven. Ägypten und die Malediven steuern dabei auf neue Buchungshöchststände zu.

Top 5 Winterziele 2025/26 – Kurz- und Mittelstrecke:
  1. Ägypten
  2. Kanaren
  3. Kapverden
  4. Türkei
  5. Marokko
Top 5 Winterziele 2025/26 – Langstrecke:
  1. Thailand
  2. Malediven
  3. Vereinigte Arabische Emirate
  4. Dominikanische Republik
  5. Mexiko
Frühe Buchungen treiben Sommer 2026

Bereits im Juni 2025 hatte TUI einen Grossteil des Sommerprogramms 2026 buchbar gemacht. Die frühe Planungssicherheit komme vor allem bei Familien gut an, deren Anteil aktuell bei über 40% liegt.

Frühbucherrabatte von bis zu 40% bis Anfang März sorgen zusätzlich für eine steigende Nachfrage. Besonders gefragt sind die griechischen Inseln sowie Ägypten, das mit zweistelligen Wachstumsraten vom attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis profitiert.

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Top 5 Sommerziele 2026 – Kurz- und Mittelstrecke:

  1. Antalya
  2. Kreta
  3. Mallorca
  4. Ägypten
  5. Rhodos
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Top 5 Sommerziele 2026 – Langstrecke:

  1. USA
  2. Thailand
  3. Malediven
  4. Mauritius
  5. Tansania
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Mehr Kapazitäten ab Schweizer Flughäfen

Für den Sommer 2026 baut TUI das Flugangebot ab Basel, Genf und Zürich weiter aus. Ab Zürich werden Destinationen in Griechenland, der Türkei, auf den Balearen, in Ägypten und auf Zypern teils mehrmals täglich bedient. Neu ist eine Verbindung mit Chair Airlines nach Araxos/Patras, die einen direkten Zugang zur Westpeloponnes ermöglicht.

Ab Basel wird Bodrum neu zweimal wöchentlich mit AJet angeflogen, während Genf zusätzliche Kapazitäten in die Türkei erhält. Ab Bern bleiben sieben Kurz- und Mittelstreckenziele mit Helvetic Airways im Angebot.

Eigene Marken als Wachstumstreiber

Die eigenen Hotel- und Clubmarken bleiben der wichtigste Wachstumsmotor. Mittelfristig soll das Portfolio von aktuell über 460 auf 600 Häuser ausgebaut werden.

Neu im Angebot sind unter anderem der Robinson Kyllini Beach Club auf der Peloponnes, der TUI Magic Life Redsina Sharm el Sheikh sowie neue TUI Blue Hotels, darunter das familienorientierte TUI Blue Pardu auf Sardinien. Im Luxussegment wächst die Marke The Mora mit neuen Häusern in Sansibar und Tunesien.

Klare Differenzierung der Marken

Ein zentraler strategischer Ansatz von TUI Suisse ist die stärkere Differenzierung des Portfolios. Mit den klar positionierten Marken soll das jeweils passende Produkt gezielt den richtigen Kundensegmenten angeboten werden.

Eine starke Destination definiert sich dabei laut CEO Philipp von Czapiewski durch drei Faktoren: eine attraktive Destination, eine gute Fluganbindung und ein überzeugendes Hotelportfolio. Genau diese Kombination will TUI in den kommenden Saisons weiter ausbauen.

Fokus auf Modernisierung und Digitalisierung

Parallel zum Angebotsausbau investiert TUI Suisse in die Modernisierung des Filialnetzes. Bereits über 80% der Standorte sind im neuen Corporate Design gestaltet. Zudem treibt das Unternehmen die digitale Transformation voran, inklusive dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen.

KI kommt unter anderem bei der Prozessoptimierung, der Analyse von Kundenfeedback und der Bearbeitung von Beschwerden zum Einsatz. Schulungen und Weiterbildungen sollen sicherstellen, dass Mitarbeitende die neuen Technologien gezielt und sinnvoll nutzen können.

Omni-Channel als klarer Zukunftspfad

Ein wiederkehrendes Kernthema des CEO ist die Omni-Channel-Strategie. TUI sieht in der Kombination von persönlicher Beratung in den Filialen und digitalen Angeboten den optimalen Vertriebsansatz. Die Reisebüros bleiben ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie und werden weiter modernisiert. Ziel ist es laut Philipp von Czapiewski stets das Zusammenspiel von Mensch und Technologie.

Mit einem breiten, klar differenzierten Angebot, stabilen Preisen und einer starken Marktposition sieht sich TUI Suisse gut aufgestellt, um den Wachstumskurs im Reisejahr 2026 fortzusetzen.

Chloé Weilenmann