
Zum ersten Mal war Greater Fort Lauderdale Gastgeber der IPW der U.S. Travel Association – Amerikas einflussreichster Impulsgeber für den internationalen Tourismus.
Vom 17. bis 21. Mai 2026 konnten Vertreter der Reisebranche aus mehr als 60 Ländern entdecken, warum Greater Fort Lauderdale die Yachting-Hauptstadt der Welt, das Venedig Amerikas und der Ort ist, an dem man ‘Never Lose Your Splash’ ist.
Der IPW fand im Broward County Convention Center statt und rückte die legendären Strände, weltberühmten Wasserwege und die lebendige Kultur in den Mittelpunkt.

Heinz Zimmermann, Präsident des Schweizer VUSA-Komitees, hat eine kleine Schweizer Gruppe von Reiseeinkäufern zum IPW (früher als PowWow bezeichnet) begleitet.
Das VUSA Komitee tritt Ende 2026 aus und die Organisation wird in der Schweiz aufgelöst, wie TRAVEL INSIDE berichtete. Inskünftig kümmert sich Deutschland um den Markt in der Schweiz.
Die Stimmung am IPW in Florida sei sehr gut, kommentiert Zimmermann. «Die Märkte Zentral- und Südamerika haben im Gegensatz zur DACH-Region zugelegt. Tampa verzeichnete letztes Jahr einen Allzeitrekord an Touristen. Jedoch sind die Kanadier weggefallen», so Zimmermann zu TRAVEL INSIDE.
Am IPW hat es dieses Jahr weniger Aussteller und auch weniger Besucher als üblich. «Man spürt förmlich die enormen Bemühungen der Destinationen und die Motivation der Destinationsverantwortlichen, den internationalen Partnern und Kunden möglichst viel zu bieten, sodass sich jeder wohler denn je fühlen kann.»
So funktionierte die Einreise in die USA
VUSA-Chairman Zimmermann hat die Schweizer Delegation, welche über verschiedene Point of Entry angereist waren, gebeten anzugeben, wieviel Zeit sie bei der Immigration benötigten.
Das Resultat der Berichte der Schweizer IPW-Teilnehmenden erstaunt: In Boston mit dem Global Entry wurden 2 Minuten benötigt, man musste nicht einmal den Pass vorzeigen. Mit dem ESTA dauerte es 10 Minuten. Die Einreisen in Miami mit dem MPC (Mobile Passport Control) dauerte 2 Minuten, mit MPC und ESTA keine 10 Minuten. Die Einreise in San Francisco mit ESTA 6 Minuten.
Zimmermann: «Alle bestätigen mir, dass sie noch nie so schnell durch die Immigration gekommen sind wie 2026. Dies zeigt, wie verzerrt die Medienberichterstattung oft ist. Teilweise handelt sich einfach um Einzelfälle – wie es die früher schon gab – und auch realitätsfremd.»
Für diejenigen Reisenden welche schon einmal mit einem ESTA in den USA waren empfiehlt sich unbedingt nebst dem ESTA ein MPC (Mobile Passport Control) im Voraus auszufüllen. Dann macht man nur ein Foto vor Ort am Automat und muss oft nicht einmal mehr den Pass zeigen. MPC gilt aber nur für Leute, welche schon einmal mit einem ESTA Formular in den USA waren aber nicht für ‘First Timers’. (TI)








