
Für beliebte Touristenziele wie den Grand Canyon Nationalpark oder den Yosemite Nationalpark müssen Besucher*innen aus dem Ausland bald rund 100 Dollar (umgerechnet ca. 80 Franken) pro Person zusätzlich zum normalen Eintrittspreis bezahlen.
Die Extragebühr wird im Januar 2026 eingeführt gilt für Personen ab 16 Jahren. Der normale Eintritt für einen Nationalpark beträgt gemäss der US-Regierung im Schnitt etwa 35 Dollar pro Auto.
Ausländische Besucher haben zudem die Möglichkeit, einen Jahrespass für 250 Dollar zu erwerben, der für alle Passagiere im Auto gilt. Wer aber in einem Bus reist oder zu Fuss ankommt, muss auf jeden Fall die 100 Dollar berappen.
«America First» auch bei den Nationalparks
Für US-Steuerzahler, also US-Staatsbürger und Menschen mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung, beträgt der Jahrespass weiterhin 80 Dollar. Mit der neuen Regelung wird ein Dekret von US-Präsident Donald Trump umgesetzt, das er bereits im Juli angekündigt und mit dem Motto «America First» verbunden hatte – ob er damit dem sowieso angeschlagenen Tourismus wirklich einen gefallen tut, wird sich weisen.
Folgende Nationalparks sind von der neuen Regelung betroffen: Acadia National Park, Bryce Canyon National Park, Everglades National Park, Glacier National Park, Grand Canyon National Park, Grand Teton National Park, Rocky Mountain National Park, Sequoia & Kings Canyon National Parks, Yellowstone National Park, Yosemite National Parks und Zion National Park. (TI)








