Utah ist Gastregion am Visit-USA-Seminar 2020

Schweiz bleibt ein sehr attraktiver Quellmarkt für die USA.
Besiegelten Utah als Gastregion am VUSA-Seminar 2020 (v.l.): Rachel Bremer (l.) und Sarah Harwardt (r., beide Utah Office of Tourism) mit VUSA-Präsident Schweiz Heinz Zimmermann. ©BE/TI

Erfolgreicher IPW für Heinz Zimmermann, Präsident des Visit USA Committees Switzerland: Er konnte den spannenden US-Staat Utah als Gastregion für das VUSA-Seminar vom 5. Februar 2020 gewinnen. «Es ist uns stets ein Anliegen, für die vielen Schweizer USA-Repeater immer wieder neue und weniger bekannte Destinationen näher zu bringen», sagt Zimmermann gegenüber TRAVEL INSIDE.

Für Utah ist es der erste grosse Auftritt im Markt Schweiz: «Utah ist eine ideale Destination für die qualitätsbewussten Schweizer Besucher, die zugleich eine hohe Wertschöpfung generieren», sagt Rachel Bremer, Global Travel Trade & Destination Development Manager des State Governor’s Offfice of Economic Development zum VUSA-Entscheid.

Zimmermann, der sich am IPW die Positionierung der Schweiz als zwar kleiner, aber höchst attraktiver Quellmarkt zum Ziel gesetzt hat, ist generell von der Veranstaltung in Anaheim begeistert: «Die Stimmung ist sehr gut, der Markt Schweiz wird zudem durch den Wechselkurs beflügelt». Die USA zogen gemäss Zimmermann bereits 2018 wieder leicht an (offizielle Zahlen liegen noch nicht vor, Schätzungen liegen bei rund 460’000 Schweizer USA-Reisenden), und dieser Trend dürfte sich 2019 fortsetzen.

Brand USA rechnet mit mehr Touristen aus der DACH-Region

Die erfreuliche Entwicklung wird von Florian Renner (Brand USA) bestätigt: «Die Rückmeldungen der DACH-Veranstalter waren schon an der ITB Berlin positiv, und dieses Bild zeichnet sich nun auch hier am IPW ab». Auch wenn man nicht davon ausgehen könne, dass die Top-Zahlen des Jahres 2015 erreicht werden, so dürfe man von gewissen Zuwächsen ausgehen. Diese Einschätzung wird auf Veranstalter-Seite von Matthias Huwiler (FTI) geteilt, der bereits auf 31 IPW-Teilnahmen kommt (nur knapp getoppt von Vera Sommer, Bradenton und Tampa Bay, mit 33 IPW-Teilnahmen).  Für den Euro-Raum ist Huwiler allerdings aufgrund der aktuellen Währungslage skeptischer.

Huwilers grosses Thema am IPW betrifft jedoch die Technik. «Sehr viel dreht sich heute um die Dynamisierung der Abläufe zwischen grossen Leistungsträgern und Veranstaltern. Dies erfordert massive Investitionen unsererseits». Aber auch die Marketing-Unterstützungen sind – nebst Preisen und Verfügbarkeiten – für die Veranstalter stets ein Thema am IPW, erwähnt Michael Bötschi (Knecht Reisen).

Sandra Räber (Hotelplan) lobt zudem die gute, produktive Gesprächskultur der Aussteller: «Man kommt zügig auf den Punkt, es wird nicht lange um den Brei geredet». Eine interessante Anmerkung macht – aus Sicht eines Leistungsträgers – Ernst Dähler (Best Time RV): «Der rasant wachsende chinesische Markt stellt neue Herausforderungen: Oft sprechen die chinesischen Einkäufer kein Englisch». Diese Entwicklung wird durch die Tatsache bestätigt, dass China heute in verschiedenen Staaten zum Quellmarkt Nr. 1 aufgerückt ist.

Beach Boys spielen zum Lunch

So jagen die Einkäufer hier im Anaheim Convention Center während drei Tagen im 20-Minuten-Rhythmus von Termin zu Termin (und die Journalisten von Pressekonferenz zu Pressekonferenz) – aber auch «Fun» darf sein: Zum Lunch spielen mal die legendären Beach Boys auf, mal treten New York Broadway-Stars auf. Der Gastgeber-Staat Kalifornien hat vor dem ACC eine quirlige Plaza mit  Attraktionen und Aktivitäten aufgebaut, wo man sich nach der Messe zur Happy Hour trifft.

Gar fulminant und spektakulär (und stets hervorragend organisiert) präsentieren sich die Abendprogramme: Zur Eröffnung konnten die IPW-Teilnehmenden im Disneyland exklusiv die neue Star Wars Galaxy Edge-Sektion entdecken, dann lud Kalifornien zu einer stimmungsvollen Beach-Party in der «Surf City USA» Huntington Beach mit Überraschungs-Star Snoop Dog. Die Gastgeber-Stadt Anaheim hält mit verschiedenen City-Entdeckungen mit, und gespannt darf man auf den Abschlussabend in Knott’s Berry Farm sein. (Bean Eichenberger, Anaheim)

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