
Innerhalb einer Stunde nach Ende Ihrer Veranstaltung haben die Teilnehmer etwa die Hälfte des Gelernten wieder vergessen. Eine Woche später kann dieser Wert bereits bei 90% liegen.
Es handelt sich um ein gut dokumentiertes Phänomen, das als ‘Vergessenskurve’ bekannt ist – und es stellt eine echte Herausforderung dar, wenn Sie Veranstaltungen gestalten möchten, die wirklich im Gedächtnis bleiben. Doch die Vergessenskurve ist nicht unveränderlich.
Ein neuer Bericht von Skift Meetings, der in Zusammenarbeit mit der ITA Group erstellt wurde, untersucht, wie kleine Änderungen bei der Gestaltung und Vermittlung von Inhalten nicht nur das, was sich die Teilnehmer merken, sondern auch ihr weiteres Handeln erheblich verbessern können.
Die Strategien
- Wie man neurowissenschaftlich fundierte Techniken einsetzt, um die Wissensbeibehaltung und -umsetzung zu maximieren.
- Wie man personalisierte Veranstaltungserlebnisse auf der Grundlage der neuesten Methoden zur Zielgruppensegmentierung gestaltet.
- Wie man immersive Erlebnisse und interaktive Lernsitzungen in Instrumente für kontinuierliches Lernen und Engagement verwandelt.
- Wie man die transformative Kraft von Veranstaltungen nutzt, um langfristige Veränderungen, Anpassungen und den Aufbau von Beziehungen zu ermöglichen.
- Wie man sowohl veranstaltungsspezifische Kennzahlen als auch längerfristige Fortschritte misst und analysiert und dabei eine Abstimmung mit übergeordneten Initiativen in den Bereichen Personalwesen, Vertrieb und/oder Unternehmensführung sicherstellt.
Anna Boggs, Beraterin für Veranstaltungsanalytik bei der ITA Group, hat beobachtet, wie sich solche Änderungen in Programmen für Unternehmen wie T-Mobile, Siemens und McAfee auswirken.
«Den grössten Erfolg erzielen wir mit kleinen Impulsen zur Interaktion, bei denen wir den Teilnehmern gerade so viele kleine Häppchen geben, dass sie interessiert sind, aber dennoch Lust auf mehr haben. Ein Tropfen kann viel befriedigender sein, als zu versuchen, aus einem Hydranten zu trinken», sagte Boggs.
Der Bericht zeigt auf, wie man sich von Informationsüberflutung wegbewegt und hin zu einer nachhaltigeren Interaktion gelangt, mit praktischen Ansätzen zur Gestaltung von Inhalten, die tatsächlich im Gedächtnis bleiben und auch lange nach Ende der Veranstaltung noch einen Mehrwert bieten. (Business Traveltip)








