
Der jährliche World Parity Monitor von 123Compare.me zeigt, dass die Preisparität von Hotels nicht mehr ein einheitliches, marktweites Problem ist, sondern eine kontextabhängige Herausforderung, die davon abhängt, wie, wann und von wo aus Reisende suchen.
Basierend auf mehr als sechs Millionen monatlichen Preisvergleichen in 60 wichtigen Reisezielen weltweit zeigt die Jahresausgabe 2025, dass in 75,7% der weltweiten Suchanfragen der Direktkanal des Hotels nicht den niedrigsten Preis bietet. Die Daten bestätigen jedoch, dass sich dieser Druck in bestimmten Buchungsumgebungen deutlich verstärkt und nicht gleichmässig über die gesamte Nachfrage verteilt ist.
Geräteparität ist ein Problem
Die Jahresausgabe 2025 hebt wichtige Berührungspunkte in der Reise des Reisenden hervor, an denen die Parität am häufigsten gebrochen wird. Bemerkenswert ist, dass die Geräteparität nach wie vor ein Problem darstellt, wobei mobile Suchanfragen mit einer Verlustrate von 37,1% gegenüber 29,5% auf Desktop-Computern das Umfeld mit dem höchsten Risiko darstellen, was die wachsende Bedeutung von Mobile-First-Vertriebsstrategien unterstreicht.
Erosion der Preisparität aufgrund kombinierter Faktoren
Zielmärkte, Alleinreisende und Paare waren besonders stark von Preisunterbietungen durch OTAs betroffen, was auf Nachfragesegmente zurückzuführen ist, die sich leichter bündeln und über Drittanbieterkanäle vertreiben lassen.
Darüber hinaus blieben Mittelklassehotels (3–4 Sterne) die am stärksten betroffene Kategorie, wie 123Compare im Jahr 2025 feststellte, was ihre Abhängigkeit von einer hohen, preissensiblen Nachfrage widerspiegelt. Darüber hinaus führen Suchanfragen in Zeiten starken Wettbewerbs durchweg zu höheren Preisunterschieden, insbesondere wenn mehrere OTAs gleichzeitig aktiv waren.
Die Ergebnisse deuten nicht auf einen einzelnen strukturellen Fehler hin, sondern zeigen, dass die Erosion der Preisparität durch bestimmte Kombinationen von Geräten, Reisendenprofilen und Buchungskontexten verursacht wird. Märkte mit einer starken Mobilfunkdurchdringung und fragmentierten OTA-Ökosystemen weisen strukturell höhere Preisunterbietungen auf, während Reiseziele mit einer ausgewogeneren Kanalkontrolle konsistentere Ergebnisse erzielen.
«Parität ist nicht mehr nur ein statischer Massstab, sondern ein dynamisches Schlachtfeld, das vom Verhalten der Reisenden geprägt wird», so Jordi Serra, CEO von 123Compare.me. «Hotels verlieren nicht überall an Parität, sondern nur zu ganz bestimmten Zeitpunkten des Buchungsprozesses. Diese Zeitpunkte zu verstehen, ist heute unerlässlich, um den Direktvertrieb zu schützen.» (Business Traveltip)








