Zürcher Savoy Baur en Ville feiert 180-Jahr-Jubiläum

Die traditionsreiche Hoteldiva am Zürcher Paradeplatz hat eine bewegte Geschichte hinter sich.
Hoteldirektor Werner Knechtli mit seiner Vorgängerin Christina Hörger (von 1985 bis Ende 2017).

Der Gründer des Hotels mit einer äusserst bewegten Geschichte, Johannes Baur, stammte ursprünglich aus dem Vorarlberg. 1838 eröffnete er seinen Gasthof mit 140 Betten in Seenähe, damals eine Riesensache. Später kam dann ein weiteres Gasthaus hinzu, damals noch direkt am See gelegen und deswegen als Baur au Lac bezeichnet. Beide Häuser blicken auf eine grosse Zeit zurück und gehören auch noch heute zu den renommiertesten Luxushotels der Limmatstadt.

In den 70er-Jahren wurde das Savoy Baur en Ville bis auf die Grundmauern abgerissen und komplett umgebaut. Der einstige Bäckergeselle Johannes Baur erkannte als Visionär schon damals das Potenzial der heutige Zürcher Bahnhofstrasse, die damals noch als Fröschegraben bezeichnet worden war. Baur heiratete die Aargauerin Anna Knechtli, und der seit Ende 2017 amtierende General Manager heisst Werner Knechtli – ehemals langjähriger Direktor im Radisson Blu am Flughafen. Und Knechtli hat in den Geschichtsbüchern recherchiert und herausgefunden, dass diese Anna Knechtli mit ihm verwandt sein muss.

Nun feierten das Hotel und sein GM das 180-Jahr-Jubiläum mit ausgewählten Gästen. (AH)

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