10 neue Profis mischen die Hotellerie auf

Die Hotelfachschule Thun feiert ihre Diplomandinnen und Diplomanden 2026.
©Hotelfachschule Thun/Andre Maurer

An der 71. Diplomfeier der Hotelfachschule Thun (HFT) durften am 20. März 2026 zehn Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome entgegennehmen.

Die Hotelfachschule Thun gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich. An den Festansprachen betonten Schulleiter Raphaël Gaudart und Gastredner Christian Oliveira, wie entscheidend der Mensch in einer zunehmend technologisierten Hospitality-Welt bleibe. Die feierliche Übergabe, moderiert von Stefan Zehnder (Leiter Programme HF) und musikalisch begleitet von Tom Lee, markierte für die Diplomierten das Ende einer intensiven Reise durch Küchen, Restaurants und Hörsäle.

Die Diplomierten 2026

Blerta Bajrami Berisha (Frutigen); Julius Gardi (Basel); Tanja Gisin (Sissach); Tamara Hänni (Wichtrach); Paul Isenhuth (Bern); Manuel Simon Klopfstein (Thun); Yanis Moulin (St Séverin); Noah Amael Spannagel (Basel); Timon Strothe (Neuenkirch); Alissia Zurflüh (Zäziwil).

Auszeichnungen für besondere Leistungen

Beste des Jahrgangs: Alissia Zurflüh – Preis von Hotellerie Suisse
2. Rang: Tanja Gisin – Preis Hotellerie Suisse Berner Oberland und Volvo Cars Thun
3. Rang: Manuel Klopfstein – Preis Hotellerie Suisse Bern + Mittelland

Beste Diplomarbeit: Julius Gardi und Noah Spannagel – Preis Hotellerie Suisse für den Businessplan ‘Catering VITO Schweiz AG’

Effort Preis: Alissia Zurflüh – gestiftet vom Hotelierverein Thunersee für aussergewöhnlichen Einsatz.

Ein Studienweg geprägt vom technologischen Wandel

Während ihrer Ausbildungszeit erlebten die Studierenden einen tiefgreifenden Umbruch: Das rasante Aufkommen von Künstlicher Intelligenz und Tools wie ChatGPT veränderte nicht nur die Hospitality, sondern auch den Unterricht selbst.

Was zu Beginn vereinzelt, kritisch betrachtet wurde, entwickelte sich zu einem integralen Bestandteil von Lernprozessen, Prüfungsformaten und Projektarbeiten. Die Diplomierten des Jahrgangs 2026 gehören damit zu den ersten, die ihre beruflichen Kompetenzen in einer neuen technologischen Realität formten und diese mitgestalteten.

«Zimmer werden heute verglichen wie Produkte im Online-Shop – doch der entscheidende Unterschied bleibt der Mensch», so Raphaël Gaudart. Technologie könne Prozesse optimieren, aber kein Lächeln ersetzen. Sein Appell an die Diplomierten: echte Gastfreundschaft weiterhin als ihr stärkstes Kapital zu pflegen und Räume zu schaffen, die Menschen berühren. (MICE-tip)