Keine Neulancierung der Hotelfachschule Zürich

Der Schulbetrieb läuft jedoch bis Frühjahr 2027 weiter.
Belvoirpark Hotelfachschule ©Gastro Suisse

Gastro Suisse wird die Hotelfachschule Zürich (HFZ) nicht neu lancieren. Der Entscheid folgt auf eine umfassende Analyse, die zeigte, dass eine Neuausrichtung der Schule trotz internationaler Positionierung finanziell nicht realisierbar wäre.

Hauptgründe sind die sehr hohen Gebäudekosten sowie die Mieten für Studierendenunterkünfte, die sich nicht über den regulären Schulbetrieb decken lassen, erklärt Gastro Suisse.

Für die aktuell eingeschriebenen Studierenden entsteht dadurch keine Unsicherheit. Der Unterricht bleibt bis zum Abschluss sämtlicher Jahrgänge gewährleistet, und auch alle geplanten Anlässe und Events finden wie vorgesehen statt. Der Betrieb der HFZ wird bis Frühjahr 2027 weitergeführt. Anschliessend prüft Gastro Suisse neue Nutzungsmöglichkeiten für die Liegenschaft an der Seestrasse 141 in Zürich. Dazu laufen ergebnisoffene Gespräche mit potenziellen Partnern.

Gastro Suisse betont, dass der Verband weiterhin gezielt in die berufliche Aus- und Weiterbildung investieren wird. Im Rahmen des Projekts ‘Bildungslandschaft Gastro Suisse’ wird die dreistufige Gastro-Unternehmerausbildung (GUA) umfassend reformiert. Ziel ist ein attraktives, praxisnahes Bildungsangebot, das Fachkräfte vom Einstieg bis zur Selbstständigkeit begleitet. Zudem bleibt die Hotelfachschule Genf (Ecole Hôtelière de Genève, EHG) ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungsportfolios.

Gemeinsam mit den Kantonalverbänden sieht sich Gastro Suisse weiterhin als führender Bildungspartner der Schweizer Gastronomie und Hotellerie. Der Entscheid zur HFZ sei Teil einer verantwortungsvollen Ressourcenplanung, heisst es, um Bildungsangebote langfristig effizient und nachhaltig aufzustellen. (MICE-tip)