
Das Kunsthaus Zürich zieht für 2025 eine positive Bilanz. Publikumserfolge wie die Retrospektive von Marina Abramović, frei zugängliche Werke von Jeffrey Gibson und Monster Chetwynd sowie die konstante Attraktivität der Sammlung prägten das Jahr.
Zu den meistbesuchten Angeboten zählte die Ausstellung Marina Abramović mit insgesamt 118’903 Besuchenden. Die Sammlung verzeichnete 2025 insgesamt 363’588 Eintritte. Auch die Kunstvermittlung blieb ein zentraler Bestandteil des Angebots: 10’463 Kinder und Jugendliche nahmen an 516 Führungen und Workshops teil.

Mit den öffentlich zugänglichen Kunstwerken von Jeffrey Gibson im Foyer Haefner und der Skulptur ‘Zardoz’ von Monster Chetwynd im Garten der Kunst schuf das Kunsthaus zusätzliche niederschwellige Zugänge zur zeitgenössischen Kunst. Letztere wurde seit Herbst 2025 über 30’000 Mal genutzt.
International verzeichnete das Museum einen deutlichen Zuwachs an Gästen, insbesondere aus den USA, dem Mittleren Osten und Asien. Entsprechend stieg auch die Nutzung der Zürich Card deutlich von 4881 Einlösungen im Jahr 2024 auf 15’915 im Jahr 2025.
Ab 2026 wird die Sammlung durch eine Schenkung ergänzt, darunter das Gemälde ‘Bacchanale’ von Arnold Böcklin. Das Ausstellungsjahr 2026 startet mit ‘The Histories’ von Kerry James Marshall. Im Fokus steht zudem Alberto Giacometti, dessen Werke neu präsentiert werden. (MICE-tip)



