Neuer Rekord für Schweizer Hotellerie

Mit knapp 44 Millionen Logiernächten verzeichnet die Schweizer Hotellerie 2025 den dritten Rekord in Folge.
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2025 verbuchte die Schweizer Hotellerie insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte und übertraf damit den Rekord aus dem Jahr 2024. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Nachfrage um 2,6% bzw. 1,1 Millionen Einheiten. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

2025 wiesen alle Monate ausser Februar (–2,9%) und November (–0,7%) gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat ein Logiernächteplus aus. Die Zunahme reichte von +0,6% im März bis +6,8% im Dezember. Auch in der touristischen Wintersaison 2024/25 (November bis April) und in der touristischen Sommersaison 2025 (Mai bis Oktober) wurden mit 18,6 bzw. 25,2 Millionen Logiernächten neue Rekorde verbucht.

Inländische Nachfrage auf Rekordniveau

Die inländische Nachfrage erreichte 2025 mit 21,1 Millionen Logiernächten eine neue Bestmarke. Sie lag mit einem Plus von 296’000 Logiernächten 1,4% über dem Vorjahresniveau. Gegenüber 2024 wurden in fast allen Monaten steigende Zahlen vermeldet. Die Zunahme reichte von 0,6% im August bis 5,9% im Dezember. Am beliebtesten war bei inländischen Gästen der Juli: Er verzeichnete mit 2,2 Millionen Logiernächten gegenüber 2024 den grössten absoluten Anstieg (+70’000 Logiernächte). Im ersten Quartal 2025 ging die Nachfrage hingegen zurück, besonders deutlich im Februar (–6,3%). Auch im November war die Logiernächtezahl der inländischen Gäste leicht rückläufig (–0,7%).

Ausländische Nachfrage auf Allzeithoch

Mit insgesamt 22,8 Millionen Logiernächten kletterte die Logiernächtezahl ausländischer Gäste im Jahr 2025 um 3,7% (+803’000) auf einen neuen Höchststand. Sie übertrifft sogar die Ergebnisse von 2024 und 2019 deutlich und ist ein klares Zeichen für die kräftige Erholung nach den schwachen Corona-Jahren.

Der deutlichste monatliche Anstieg wurde mit +9,0% gegenüber dem Vorjahr im Januar beobachtet. Doch auch in den anderen Monaten, namentlich im April (+7,9%), Dezember (+7,5%) und August (+5,8%), zog die Nachfrage an. Für ausländische Gäste war August der attraktivste Monat. Sie generierten allein in diesem Monat 2,8 Millionen Logiernächte, was dem höchsten absoluten Zuwachs (+152’000) entspricht. Einzige Ausnahme war der Monat November mit einem leichten Rückgang um 0,6%.

Mehr als die Hälfte der ausländischen Nachfrage (55,8%) entfiel auf Gäste aus Europa, die für 12,7 Millionen Logiernächte sorgten. Mit 474’000 zusätzlichen Logiernächten gegenüber 2024 (+3,9%) erreichte die europäische Nachfrage den höchsten Stand seit über zehn Jahren.

Gästezahl aus den USA und Europa nimmt zu

Die Nachfrage aus Amerika nimmt weiter zu (+289’000 / +6,3%). Sie lag mit 4,9 Millionen Logiernächten bereits zum dritten Mal in Folge auf Rekordniveau. Drei Viertel (75,6%) der amerikanischen Nachfrage entfielen auf Gäste aus den USA.

Die Nachfrage in Asien stieg sehr leicht auf 4,5 Millionen Logiernächte (+18’000 / +0,4%). Die Logiernächtezahl der Gäste aus den Golfstaaten (+400 / 0,0%) blieb hingegen stabil.

Die Nachfrage der Gäste aus Ozeanien stieg um 20’000 Einheiten (+4,3%) auf 484’000 Logiernächte. Es handelt sich dabei um das beste Ergebnis der letzten drei Jahrzehnte. Auch bei den Gästen aus Afrika war gegenüber 2024 mit insgesamt 267’000 Logiernächten eine leichte Zunahme (+2700 / +1,0%) zu beobachten.

In Europa war die absolute Zunahme bei den Gästen aus Grossbritannien (+121’000 / +7,5%) und Deutschland (+76’000 / +2,0%) am stärksten. Das grösste Logiernächteminus des europäischen Kontinents wurde bei den Gästen aus Belgien registriert (–26’000 / –4,8%).

Anstieg in den meisten Tourismusregionen

2025 erhöhte sich die Logiernächtezahl gegenüber 2024 in elf der dreizehn Tourismusregionen der Schweiz. Für den grössten Zuwachs sorgten Zürich Region (+253’000 / +3,5%), Waadt (+170’000 / +5,8%) und Graubünden (+153’000 / + 2,8%). Auch Basel Region und Luzern/Vierwaldstättersee wiesen ein kräftiges Plus auf.

Nettozimmerauslastung steigt an

2025 lag die Nettozimmerauslastung bei 56,8% bzw. 1,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Sie übertraf damit den Rekordwert von 2019 (55,2%). In zehn der dreizehn Tourismusregionen nahm die Nettozimmerauslastung zu. Am stärksten war der Anstieg in Genf (67,9% / +3,9 Prozentpunkte), wo gleichzeitig die höchste Nettozimmerauslastung verbucht wurde, sowie in Basel Region (60,3% / +3,8). (MICE-tip)