
Die Regional Tourism Alliance (RTA) wird künftig von einem Co-Präsidium geführt. An ihrer Generalversammlung vom 24. Februar 2026 haben die Mitglieder Pascale Berclaz, Direktorin von Made in Bern, und Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, gemeinsam an die Spitze der Allianz gewählt. Sie übernehmen die Führung des Vereins per April 2026 und folgen auf Damian Constantin, der das Präsidium seit 2020 führte.
Die Regional Tourism Alliance vereint die Direktor*innen der regionalen
Tourismusorganisationen der Schweiz. Sie ist die strategische Plattform für touristische Kooperationen, Programmumsetzungen und die enge Zusammenarbeit mit Partnern.
Zwei unterschiedliche Perspektiven an der Spitze
Berclaz vertritt als Direktorin von Made in Bern und bisherige Vizepräsidentin der RTA eine zweisprachige, ländlich-alpine Tourismusregion. Wüthrich bringt als Direktor von Zürich Tourismus die Perspektive einer urban geprägten Destination ein.
«Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Verantwortung», betonen die beiden erfahrenen Branchenprofis. «Ein Co-Präsidium verteilt nicht nur die Aufgaben und Termine auf zwei Personen, es bringt auch unterschiedliche berufliche Hintergründe, Netzwerke und Perspektiven ein.»
Als Co-Präsidium werden sie die RTA in zentralen nationalen Gremien vertreten – unter anderem im Ausschuss und Vorstand des Schweizer Tourismus-Verbands, in der Begleitgruppe Tourismuspolitik des Bundes sowie im Vorstand von Schweiz Tourismus. Ziel bleibt es, die Interessen der regionalen Tourismusorganisationen und ihrer Partner koordiniert einzubringen und die Stimme der Regionen und ihrer Destinationen weiter zu stärken.
Sechs Jahre an der Spitze
Die Mitglieder der RTA dankten dem bisherigen Präsidenten Damian Constantin (Direktor Valais/Wallis Promotion) für sein Engagement. «Sein Einsatz war für die Weiterentwicklung der RTA von entscheidender Bedeutung», hiess es an der Generalversammlung.
Damian Constantin übernahm das Präsidium im März 2020. Nach sechs Jahren an der Spitze zieht er eine positive Bilanz: «Die RTA ist heute gut positioniert. Die Zusammenarbeit der Regionen ist wichtiger denn je. Ich freue mich, dass die Allianz unter neuer Führung diesen Weg konsequent weitergeht.» (MICE-tip)



