
Die Hotelfachschule Thun entwickelt ihr Ausbildungsmodell und reagiert damit auf veränderte Bedürfnisse in der Hotellerie sowie auf neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird ein hybrides Schulhotel-Modell eingeführt, das Lernenden und Ausbildungsbetrieben mehr Flexibilität bieten soll. Neu kann gewählt werden, ob die Ausbildung im Schulhotel mit Übernachtung oder als Tagesmodell ohne Unterkunft absolviert wird.
Das Schulhotel-Modell bildet seit vielen Jahren das Herzstück des pädagogischen Konzepts der Schule. Es steht für praxisnahes Lernen, fördert Selbstständigkeit und Teamgeist und stärkt den sozialen Zusammenhalt, so die Hotelfachschule Thun. Gleichzeitig zeigen sich zunehmend veränderte Erwartungen seitens der Lernenden und Betriebe. Für einzelne Lernende stellt insbesondere die Übernachtung im Schulhotel eine finanzielle Herausforderung dar.
Mit dem hybriden Modell erhalten vor allem Lernende aus der Region die Möglichkeit, täglich anzureisen und nach dem Unterricht nach Hause zurückzukehren. Unterrichtszeiten, überbetriebliche Kurse sowie die Organisation des Schulalltags werden entsprechend angepasst, um eine reibungslose Umsetzung sicherzustellen.

Das neue Modell gilt für alle drei Ausbildungsberufe Hotelkommunikation, Fachfrau oder Fachmann Hotellerie-Hauswirtschaft sowie Restaurantfachfrau oder Restaurantfachmann und für sämtliche Ausbildungsjahre.
Das bestehende Unterkunftsangebot im Schulhotel bleibt unverändert bestehen und kann weiterhin genutzt werden. Beide Varianten, mit oder ohne Übernachtung, gewährleisten laut Schule die gleiche Ausbildungsqualität, Betreuung und Struktur.
Ziel der Weiterentwicklung sei es, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Die zusätzliche Wahlfreiheit soll die Attraktivität des Schulblockmodells langfristig sichern.
In den kommenden Monaten will die Hotelfachschule Thun Ausbildungsbetriebe, Lernende und Eltern umfassend über Rahmenbedingungen, Abläufe und Anmeldemodalitäten informieren. (MICE-tip)



