
Die Schweizer Hotellerie hat im Juni 2026 insgesamt 4,07 Millionen Logiernächte registriert. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang von 2,2% beziehungsweise rund 93’000 Logiernächten. Damit fiel das Minus stärker aus als im Mai, als die Logiernächte um 1,1% zurückgingen. Dies zeigen die provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS).
Die Entwicklung wurde vor allem durch die ausländische Nachfrage geprägt. Internationale Gäste generierten im Juni 2,17 Millionen Logiernächte und damit 4,4% beziehungsweise rund 101’000 Übernachtungen weniger als im Vorjahresmonat. Im Mai hatte der Rückgang in diesem Segment noch 1,6% betragen.
Demgegenüber entwickelte sich die inländische Nachfrage leicht positiv. Schweizer Gäste sorgten im Juni für 1,91 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 0,4% oder rund 7’700 Übernachtungen entspricht. Im Mai war bei den Schweizer Gästen noch ein leichter Rückgang von 0,5% verzeichnet worden.
Auch die Halbjahresbilanz fiel etwas schwächer aus als nach den ersten fünf Monaten des Jahres. Von Januar bis Juni 2026 wurden insgesamt 20,32 Millionen Logiernächte gezählt. Das entspricht einem Rückgang von 0,7% gegenüber der Vorjahresperiode. Nach den ersten fünf Monaten hatte das Minus noch 0,3% betragen.
Während die Zahl der Logiernächte aus dem Ausland im ersten Halbjahr um 2,0% auf 10,20 Millionen zurückging, legte die inländische Nachfrage um 0,7% auf 10,12 Millionen Logiernächte zu. Damit bleibt der Inlandstourismus auch zur Jahresmitte stabil, während die internationale Nachfrage das Gesamtergebnis weiterhin belastet. (MICE-tip)



