
Ende 2024 führten Schweiz Tourismus (ST) und neun Partnerhotels in der ganzen Schweiz zusammen mit Bienen Schweiz nicht zuletzt auch zur Förderung der Biodiversität im Schweizer Tourismus einen Architektur- und Design-Wettbewerb für Wildbienenhotels, Vogelbäder oder Igelunterschlüpfe durch.
Eine Jury mit Fachleuten aus Tourismus, Hotellerie, Design und Biologie wählte dann landesweit neun Gewinnerprojekte aus, stellvertretend für jede der neun bestehenden Hotelkooperationen von ST.
Die Projekte wurden nun gebaut und bilden die neuste (und sicher herzigste) ST-Unterkunftskooperation: «Bees & Friends». Die Aktion ist Teil einer internationalen Kampagne, die auf die Vielfalt der Schweizer Hotels aufmerksam macht.
André Hefti, Chief Marketing Officer bei ST: «Gemeinsam mit unserer Hotellerie beweisen wir der Welt, dass die Schweiz für wirklich alle Gäste etwas zu bee-ten hat. Wir sind selbst für die winzigsten Reisenden eine Traumdestination.»
Das sind die neun kleinen (und grossen) Hotels
- The Tiny Dolder Grand – dem Ballsaal seines Vorbildes, dem Dolder Grand Hotel in Zürich nachempfunden. Unten entspannen sich Igel, während im SPA auf dem Dach Vögel in gehobener Atmosphäre baden.
- Summnest – avantgardistisches Wildbienen-Hotel, dessen Design an die Langlaufloipen erinnert, die im Winter vor dem Hôtel des Horlogers in Le Brassus (VD) vorbeiführen. DAS Hotel für sportliche Bienen.
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©Posthotel Rössli BEE Rivage – eine luxuriöse Unterkunft im Park des Beau Rivage Palace Lausanne. Ihr Design orientiert sich an den vier Jahreszeiten, bezieht die Flora mit ein und begeistert insbesondere die anspruchsvolle Biene.
- B-House – angelehnt an die Proportionen des Klostergebäudes des See & Park Hotels Feldbach (TG). Die vielen Niströhren eignen sich auch für grössere Konferenzen und Teambuilding-Retreats von vielbeschäftigten Bienen.
- Bee-Märchen – wie die Menschen im grossen Märchenhotel Braunwald (GL) machen Wildbienen auch hier gerne Halt mit ihrer Brut. Gesellschaft leisten zudem Familienverbünde von Vögeln und Schmetterlingen in eigenen Häuschen.
- Wild Bee Lodges – fünf Lodges aus natürlichen Materialien überzeugen die designbewusste Wildbiene. Genauso ergeht es Menschen mit dem Nachbarhotel, dem Silo Boutique & Design Hostel Basel.
- Villa Carona – Bee Edition – Optisch ganz der bei Lugano gelegenen, historischen Villa Carona nachempfunden, hausen hier künftig 10’000 bis 30’000 Bienen in geschichtsträchtigem Ambiente.
- Série Horns – Im Posthorn-Design passt das Hotel wunderbar vor das Chalet des Posthotel Rössli in Gstaad (BE). Hier nächtigen Vögel, denen typisch schweizerisches Ambiente wichtig ist.
- Peaky Place – Es sieht aus wie das Peaks Place in Laax (GR), hat aber die ideale Grösse für Igel, die sich gerne im Bike-Paradies aufhalten. Auf dem Dach befindet sich sogar ein kleiner Pumptrack.
Nebst diesen neun Gewinnerprojekten gibt es dutzende weitere Hotels, die in ihren Parks und Gärten Unterkünfte für wilde Tiere bieten. Sie sind über die Hotelsuche auf switzerland.com in der Hotelkooperation «Bees & Friends» zu finden.

Schweiz sorgt für emsiges Summen am New Yorker Times Square
ST inszeniert die kleinen Gäste mit Unterstützung des renommierten Schweizer Wildtierfotografen und Dokumentarfilmers Roman Willi und zeigt dabei auch Szenen, die erst für Facettenaugen ab 18 (Tagen) freigegeben sind. Die markante Erzählerstimme in der englischsprachigen Version stammt vom bekannten britischen Schauspieler James Faulkner.
Ab sofort vermarktet ST die «Bees & Friends»-Hotels weltweit. Die Kampagne läuft auf Social Media und auf elektronischen Werbeflächen wie z.B. am Times Square in New York. In Deutschland werden als Guerilla-Marketing winzige Plakate in Städten aufgestellt, die sich direkt an ‘reisefreudige’ Insekten richten – und an grosse Reisende mit Freude am ‘Jöö-Effekt’. Auch im Heimmarkt Schweiz sowie im Vereinigten Königreich sind zahlreiche Promotionsaktivitäten geplant. (MICE-tip)



