Spatenstich für den Juliertrail

Bis 2028 entsteht eine neue Verbindung zwischen dem Engadin und dem Val Surses.
Silvaplana und Surses verbinden Engadin und Val Surses für Biker und Wanderer ©zVg

Auf der Julier-Passhöhe ist am 29. Juli der offizielle Spatenstich für den Juliertrail erfolgt. Der neue Bike- und Wanderweg verbindet künftig Silvaplana im Engadin direkt mit Bivio im Val Surses und ersetzt auf der nationalen Mountainbike-Route Nr. 1 ‘Alpine Bike’ die bisherige Streckenführung über den Septimerpass. Die Eröffnung ist für den Frühling 2028 vorgesehen.

Der Trail wird rund 16,5 Kilometer lang sein und in beide Richtungen sowohl von Mountainbikern als auch von Wandernden genutzt werden können. Rund die Hälfte der Strecke wird neu gebaut, ein weiterer Teil saniert. Das Projekt richtet sich an geübte Mountainbiker sowie an Wandernde und entspricht einem Mountainbike-Trail der Schwierigkeitsstufe Rot beziehungsweise einem weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg (T2).

Die Bündner Regierung hat den Juliertrail im Mai 2026 in das kantonale Velonetz des Freizeitverkehrs aufgenommen und beteiligt sich mit 60% an den anrechenbaren Neubaukosten sowie zur Hälfte an den Signalisationskosten. Die maximale kantonale Unterstützung für den Neubau beläuft sich auf rund 1,39 Millionen Franken.

Die Projektverantwortlichen sehen im Juliertrail einen wichtigen Impuls für den Tourismus. Künftig soll die nationale Mountainbike-Route ‘Alpine Bike’ von Scuol nach Leysin über den Julierpass führen und damit eine attraktivere sowie durchgehend fahrbare Verbindung bieten. Gleichzeitig soll das neue Angebot den Bike- und Wandertourismus in den Regionen Engadin und Val Surses stärken und das Ganzjahresangebot weiter ausbauen.

Gebaut wird in den Sommern 2026 und 2027, die Eröffnung des Juliertrails ist für den Frühling 2028 vorgesehen. (MICE-tip)