
Grindelwald bleibt 2025 eine der gefragtesten Ganzjahresdestinationen der Schweiz. Mit 767’137 Logiernächten erreicht die Hotellerie das drittbeste Ergebnis der Ortsgeschichte. Gegenüber 2024 entspricht dies einem leichten Rückgang von 2,8%. Der Rückgang ist auf die zeitweise reduzierte Bettenkapazität infolge Sanierungen und Erneuerungen zurückzuführen.
Die laufenden Investitionen sollen ermöglichen, das Angebot langfristig weiterzuentwickeln. Die Bruttobettenauslastung lag – wie 2023 und 2024 – bei rund 70% und damit im Schweizer Vergleich auf Spitzenniveau.
Kernmärkte verschieben sich
Die Herkunftsmärkte zeigen 2025 Verschiebungen: Nordamerika entwickelt sich deutlich positiv, Europa bleibt stabil, während Asien gegenüber dem Vorjahr tiefer liegt. Insbesondere die USA (+12%) und das Vereinigte Königreich (+8%) entwickelten sich erfreulich, sowie Japan (+24%) und die Golf-Staaten (+11%). Rückgänge zeigten vor allem die Republik Korea und China.
Der Schweizer Markt lag mit –10% unter dem Vorjahr. Ein Grund: In den Monaten Juni bis September waren kurzfristige Buchungen aufgrund der sehr hohen Auslastung vielerorts nur eingeschränkt möglich.
Hintergründe und Prognose zur Auslastung
«Nachfrage, Auslastung und Wertschöpfung – also auch das Preisniveau – entwickeln sich stabil bis positiv. Das ist das Resultat der starken Zusammenarbeit von Beherbergung, Gastronomie, Transportunternehmen und lokalem Gewerbe», sagt Bruno Hauswirth, Resort Direktor Grindelwald Tourismus.
Die Buchungsprognose für die anstehende Winterhochsaison präsentiert sich vielversprechend und auch für den kommenden Sommer zeichnet sich eine solide Vorbuchungslage ab. Damit sind die Voraussetzungen gut, dass Grindelwald das hohe Niveau bei Auslastung und Wertschöpfung auch in den nächsten Monaten weiter bestätigen kann, so Grindelwald Tourismus. (MICE-tip)



