
Die Philosophie ‘Travel Better’ der Schweizer Tourismusbranche und von Schweiz Tourismus (ST) setzte auch den Rahmen für den diesjährigen STM. Der ganze Schweizer Tourismus kam zur grössten Verkaufsveranstaltung der Branche zusammen und zeigte für jeden Markt die richtigen Reisezeiten sowie ‘versteckten Perlen’.
In diesem Jahr besuchten 352 Reiseveranstalter aus 21 Nah- und Fernmärkten die Schweiz und trafen auf 355 touristische Schweizer Leistungsträger. Während des Events hat die Teilnehmerschaft die Möglichkeit, bis zu 48 Verkaufsmeetings zu absolvieren.
Neben den USA und dem Vereinigten Königreich zeigten auch Deutschland (32 Teilnehmende), China (34) und die Golfstaaten (38) eine starke Präsenz. Besonders zahlreich vertreten auf Seite der schweizerischen Leistungsträgern waren die Regionen Bern, Luzern–Vierwaldstättersee und das Waadtland.
Neben den Verkaufsgesprächen hatten die Gäste auf die Gelegenheit, die Gastgeber-Destination Zermatt während des «Destination Day» näher kennenzulernen.
Organisiert wurde der STM von ST, in Zusammenarbeit mit der Destination Zermatt-Matterhorn und mit den Partnern Swiss International Air Lines und Travel Switzerland.
Martin Nydegger, Direktor von ST, betont: «Der STM bietet uns eine weitere hervorragende Plattform im Rahmen unserer Philosophie Travel Better. Gemeinsam mit der Branche und Gastgeber Zermatt sorgen wir auch für die Nebensaisons für Aufmerksamkeit und präsentieren die richtigen Destinationen für genau die richtigen Gäste».
Markt USA
Gerade im Markt USA, welcher mit einer Delegation von 37 Tour Operators als eine der grössten Käufergruppen am STM vertreten war, herrschte grosses Interesse an der Nebensaison Herbst.
Der zweitstärkste Auslandsmarkt für den Schweizer Tourismus (2024) verzeichnet einen klaren Anstieg der Hotelübernachtungen in den Herbstmonaten September bis November. So sind die Hotellogiernächte aus den USA und im Herbst in den letzten fünf Jahren, laut der Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik, um 34.8% gestiegen. Dieses Wachstum aus den USA dürfte weiter anhalten.

Davon ist auch Laurie Novak bei ‘Tauck’ überzeugt, einem auf das obere Segment spezialisierten US-Reiseveranstalter: US-Reisende hätten eine emotionale Verbindung mit der Schweiz. Sicherheit, Natur und die mühelose Mobilität seien beste Ferien-Voraussetzungen. Aufgrund der Berge, Seen und der Züge kämen US-Reisende überhaupt erst auf die Schweiz, für die versteckten Perlen – wie etwa dem Schweizer Weinbau – kehrten sie begeistert an die Destination zurück, so Novak.
Markt UK
Abgesehen von den USA fiel auch die Delegation aus dem Vereinigten Königreich auf, die mit 40 Tour Operators anreiste. Der Markt UK/Irland gehört zu den Pioniermärkten für den Schweizer Tourismus und bleibt nach wie vor hochrelevant. Im Jahr 2024 war er nach den Märkten Deutschland und USA der drittstärkste Auslandsmarkt für die Schweiz.

Auch die UEFA Women’s Euro 2025 trug dazu bei, die Sichtbarkeit der Schweiz im Heimatland der Turniersiegerinnen deutlich zu erhöhen. Auf die Frage, ob das Turnier langfristige Effekte für die Schweiz als Reisedestination haben wird, zeigt sich Edward Byrne, ein im Luxussegment im Winter tätiger britischer Reiseveranstalter, überzeugt: «Mit dem Sieg der Lionesses aber auch dank des Eurovision Song Contests in Basel hat die Schweiz sicher einen bleibenden Eindruck in der Geschichte hinterlassen. Das waren Grosserfolge auch für den Tourismus, gerade auch für Destinationen im Flachland und neue, jüngere Zielgruppen». (MICE-tip)








