
«Knapp 107’000 Ersteintritte und fast 500’000 Fahrten bestätigen die Beliebtheit von Brambrüesch als Naherholungsgebiet über das ganze Jahr hindurch», heisst es bei den Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG (BCD), welche sich mit dem Geschäftsjahr 2024/25 zufrieden zeigen.
‘Uffa-Abo’ hat massgeblich zum Erfolg beigetragen
«Zum Erfolg und den erfreulichen Zahlen beigetragen hat massgeblich das beliebte Uffa-Abo, das nun bereits in die 9. Runde geht», erklärt Geschäftsführer Patrick Arnet. Unter dem Motto ‘Direkt Uf Wolka 9’ entdecken Unternehmenslustige mit dem Ganzjahresabo den Churer Hausberg.
Die Konditionen des ‘Uffa-Abos’
Der Uffa-Aktionspreis startet für Familien bei 399 Franken, für Einzelne bei 259 und für Partnerabos bei 359 Franken. Diese Preise gelten, wenn bis zum 30. November 2025 mindestens 1’119 Abos bestellt werden. Wer ein Abo bestellt, nimmt automatisch am Wettbewerb teil – dabei gibt es 9 Uffa-Abos zu gewinnen.
Trend zur Ganzjahresdestination
Gemäss den Bergbahnen bestätigte das Geschäftsjahr 2024/25 mit über 55’000 Ersteintritten im Sommer den klaren Trend zur Ganzjahresdestination Brambrüesch. «Die Gästezahlen zeigen, dass Brambrüesch ein Naherholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel für alle darstellt. Für Wanderer, für Familien, für Geniesserinnen und Geniesser, für Bikerinnen und Biker und für Wintersportler», bilanziert Arnet.
Attraktive Kombiangebote und Veranstaltungen am Berg hätten wesentlich dazu beigetragen. Diese Entwicklung setzte sich auch im neuen Geschäftsjahr fort. 2025 verzeichneten die BCD sowohl einen Rekord-Juni als auch einen Rekord-August.

Umsatz gering unter Vorjahr
«Die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG konnten auch im Geschäftsjahr 2024/25 ein erfreuliches Ergebnis erzielen» heisst es in der offiziellen Mitteilung. Der Umsatz habe auf Grund des verregneten Sommerstarts im 2024 zwar gering unter dem Vorjahr gelegen, der Aufwand habe trotz allgemein gestiegener Kosten auf etwa dem gleichen Niveau gehalten werden können.
«Daraus resultierte ein leicht tieferer, aber immer noch sehr erfreulicher EBITDA, von welchem erneut fast CHF 350’000 Abreibungen getätigt werden konnten», so die Bergbahnen. Die Gastronomie schloss ausgeglichen ab, auch wenn die hohen Personalkosten eine bleibende Herausforderung darstellen.
Inklusion und Innovation
Ein Höhepunkt im Berichtsjahr war die Inbetriebnahme des geländegängigen Elektro-Rollstuhls, der es erstmals auch Menschen mit Geh-Einschränkungen ermöglicht, die Naturwege von Brambrüesch zu erleben. «Mit diesem barrierefreien Angebot öffnen wir den Berg für alle und so verstehen wir gelebte Inklusion», betont Thomas Hensel, VR BCD.

Zweite Sektion der Gondelbahn muss erneuert werden
Trotz der erfreulichen Zahlen bestehe Handlungsbedarf auf Brambrüesch. Die zweite Sektion (Gondelbahn) hat heute die normale Lebenszeit bereits überschritten. Der Unterhalt werde immer aufwändiger und anspruchsvoller, daher muss die Bahn erneuert werden. Bei der ersten Sektion müssen zudem die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes in den nächsten Jahren umgesetzt werden.
Die BCD hat daher ein detailliertes Projekt zum Ersatz der in die Jahre gekommenen Bahn erarbeitet, das die Vorprüfung durch das Bundesamt für Verkehr bestanden hat und von allen Naturschutz- und Umweltorganisationen unterstützt wird.
Aktuell arbeitet der Stadtrat die Finanzierungbotschaft für den Ersatz der Bergbahn aus. Voraussichtlich im Spätherbst wird der Gemeinderat darüber befinden und im Frühling 2026 könnte die Stimmbevölkerung darüber abstimmen. (MICE-tip)



