Zwei Drittel der Schweizer*innen gehen dieses Jahr ihre Bucket-List an

Die aktuelle Ausgabe des Experience Economy Index, einer jährlich von Mastercard durchgeführten Studie, zeigt, dass 67% der Schweizer*innen bis zu drei Aktivitäten aus deren Bucket-List verwirklichen.

Während sich die Schweiz auf ein weiteres Jahr voller herausragender Events in Sport, Musik und Film freut, rücken Erlebnisse für die Bevölkerung immer stärker in den Fokus. 98% planen, dieses Jahr Geld dafür auszugeben. Besonders hoch im Kurs stehen persönliche Bucket-List-Aktivitäten – 67% möchten 2025 bis zu drei davon verwirklichen. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des Experience Economy Index, einer jährlich von Mastercard durchgeführten Studie.

Ob zu Hause oder auf Reisen – Schweizer*innen investieren gezielt in besondere Erlebnisse. Im Inland stehen Outdoor-Aktivitäten (40%), Film-Events (39%) und kulinarische Highlights (34%) an vorderster Stelle. Im Ausland sind klassische Tourismusaktivitäten (35%) sowie familienorientierte Erlebnisse (23%) besonders gefragt.

Schweizer*innen fliehen vor dem Alltag

Schweizer*innen suchen neue Erlebnisse vor allem, um zu entspannen und dem Alltag zu entfliehen (61%). Auch das Entdecken besonderer Orte abseits der Touristenpfade (52%), das Eintauchen in neue Kulturen und Sichtweisen (49%) sowie das Sammeln unvergesslicher Erinnerungen (48%) spielen eine grosse Rolle.

Weniger wichtig ist hingegen das Teilen dieser Erlebnisse auf Social Media – nur 9% nennen dies als Motivation, und 22% verzichten sogar vollständig darauf. Stattdessen legen viele Wert darauf, ihre Erlebnisse auf andere Weise festzuhalten. 31% bewahren sie am liebsten in ihren Erinnerungen, während 41% Fotos und Videos als wichtigstes Souvenir sehen.

Ticket for one? Schweizer*innen reisen 2025 auch mal gerne solo!

Jede*r fünfte Schweizer*in plant, 2025 alleine zu reisen – ein Spitzenwert im europäischen Vergleich. Dennoch bleiben Erlebnisse mit Partner*innen (47%) oder der Familie (48%) besonders beliebt. Auch Freund*innen spielen eine wichtige Rolle: 32% möchten ihre Reiseerlebnisse mit ihnen teilen.

Bei der Wahl der Reiseziele haben dennoch Partner*innen den grössten Einfluss (34%), gefolgt von Freund*innen (17%) – der höchste Wert im europäischen Vergleich.

Erlebnis-Reise? Nicht bei den Schweizer*innen

Die Mehrheit der Schweizer*innen bereut ausgegebene Erlebnisse nicht – im Gegenteil: 79% sind überzeugt, dass sie sich lohnen. Für 40% gehören Erlebnisse sogar zu den wertvollsten Erinnerungen ihres Lebens. Um sich diese zu ermöglichen, sparen sie am ehesten bei neuer Kleidung (47%), teuren Hobbys (38%) oder beim Essen auswärts.

Dabei gehen Schweizer*innen bewusst mit ihrem Geld um. 71% vergleichen vor der Buchung Angebote, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, 73% achten darauf, dass ihre Traum-Erlebnisse ins Budget passen, und 63% halten gezielt nach Schnäppchen Ausschau.

«Die Zahlen zeigen deutlich: Erlebnisse sind für Schweizer*innen wichtiger denn je. Ob ein Konzert der Lieblingsband, eine Reise an einen lang ersehnten Ort oder ein Outdoor-Abenteuer – immer mehr Menschen investieren bewusst in unvergessliche Momente», sagt Dr. Daniela Massaro, Country Managerin Schweiz und Liechtenstein. «Es ist inspirierend zu sehen, wie sie ihre Prioritäten neu setzen und gezielt in das investieren, was ihnen wirklich etwas bedeutet.»

Europaweiter Anstieg der Ausgaben für Erlebnisse

Die Entwicklung hin zu Erlebnissen statt materiellen Gütern spiegelt sich auch in den Daten des Mastercard Economic Institute wider: 2024 entfielen 32,1% der europäischen Konsumausgaben für Erlebnisse (ohne Reisen und Restaurantbesuche) auf Live-Events – ein Anstieg gegenüber 31,5% im Jahr 2023 und 30,7% im Jahr 2019. (TI)