Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für die ersten drei Monate des Jahres 2009 betrug 5 Milliarden Euro, 10,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Verkehrserlöse sanken um 14,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür waren die gesunkenen Passagier- und Frachtzahlen. Insgesamt gingen die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 5,8 Milliarden Euro zurück, ein Minus von 6,8 Prozent.
Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Verlauf der ersten drei Monate des Jahres auf 5,9 Milliarden Euro verringert. Ausschlaggebend dafür waren im Wesentlichen geringere Treibstoffkosten in Höhe von 739 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 31 Prozent, der vor allem preis- und mengenbedingt war. Ein negativer Währungseffekt sowie ein negatives Sicherungsergebnis wirkten gegenläufig.
Das operative Ergebnis des Konzerns betrug für die ersten drei Monate des Jahres – 44 Millionen Euro und damit 216 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist vor allem auf die negative Entwicklung in den Geschäftsfeldern Passage Airline Gruppe und Logistik zurückzuführen. Das Konzernergebnis beträgt – 256 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum wurde dieses mit 44 Millionen Euro ausgewiesen.
Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 664 Millionen Euro. Davon entfielen 519 Millionen Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Aus der Veräusserung der verbliebenen Condor-Anteile und der Tilgung damit zusammenhängender Ausleihungen wurden Einnahmen in Höhe von 77 Millionen Euro erzielt. Der operative Cashflow betrug 708 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende des ersten Quartals eine Nettoliquidität von 46 Millionen Euro aus.
