AF-KLM und Delta mit neuem Transatlantik-Joint-Venture

Die jährlichen Joint-Venture-Umsätze werden auf mehr als 12 Mia. US-Dollar geschätzt.

Die Gruppe Air France-KLM und Delta Air Lines haben heute ein globales Joint Venture Agreement unterzeichnet, innerhalb dessen sie ihre Transatlantik-Routen gemeinsam betreiben werden; Kosten und Umsatz also teilen werden.

Das Joint Venutre umfasst ca. 25% der gesamten Transatlantik-Kapazität. Die Airlines kooperieren künftig auf den Routen zwischen Nordamerika und Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Indien, sowie zwischen Europa und verschiedenen Ländern Lateinamerikas. Sechs Flughäfen funktionieren als Hub: Amsterdam, Atlanta, Detroit, Minneapolis, New York-JFK und Paris-CDG; zusätzlich kommen noch Cincinnati, Lyon, Memphis und Salt Lake City hinzu. Die jährlichen Joint-Venture-Umsätze werden von den Airlines auf mehr als 12 Mia. US-Dollar oder ca. 9,3 Mia. Euro geschätzt (berechnet anhand des Referenzjahres 2008/09).

Dank dem Joint Venture können die drei Partner-Airlines täglich mehr als 200 Transatlantik-Flüge mit ungefähr 50’000 Sitzen täglich anbieten. Für die Kunden bringt es Folgendes mit sich: mehr Frequenzen, besser abgestimmte Flugpläne, harmonisierte Serviceangebote an Bord und an den Flughäfen sowie eine breitere Tarifpalette.

Dem Joint Venture wurde kein Ablaufdatum gesetzt, es kann aber nach einer Initiallaufzeit von 10 Jahren innert Dreijahresfrist aufgekündigt werden.