Air Berlin und Niki nähern sich optisch und operativ

Heute hob die erste Niki-Maschine im neuen Design ihrer Mutterairline ab.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen stellen sich Air Berlin und Niki neu auf, um Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen abzuschaffen. Dazu gehört auch, dass Niki ihren Auftritt an das Design der Air Berlin anpasst: Heute Mittwoch, 21. November, flog der erste Niki-Airbus A320 in neuer Lackierung von Istanbul nach Wien.

Im Rahmen des C-Checks, einer vorgeschriebenen Wartung, die alle zwei Jahre durchgeführt wird, bekam die Niki-Maschine in den vergangenen Wochen ein neues Aussehen verpasst. Das Air-Berlin-Design wurde übernommen und mit bekannten Niki-Elementen ergänzt. Schrittweise wird so die gesamte Flotte der zur Air Berlin Group gehörenden Niki erneuert.

Derzeit umfasst die Niki-Flotte vier Airbus A321 (212 Sitzplätze), zwölf Airbus A320 (180 Sitzplätze) sowie sieben Embraer E190 (112 Sitzplätze). Im 2013 wird die Airline auf eine reine Airbus-Flotte umgerüstet, wodurch Niki ihre Kapazitäten ausbauen kann, ohne sich zusätzliche Flugzeuge zulegen zu müssen.

Im Herbst 2011 wurde Wien als Drehkreuz der Air Berlin Group definiert, wodurch sowohl im Geschäftsreise- wie auch im touristischen Bereich nunmehr auch Transfersegmente angesprochen werden. «Eine reine Airbus-Flotte stützt unsere Strategie im Hub Wien: Neben dem Liniengeschäft forcieren wir die Entwicklung touristischer Zielgebiete für die gesamte Air Berlin Group», erklärt Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer der Air Berlin.

Niki generierte über die letzten Jahre jeweils zweistellige Zuwachsraten und wird im laufenden Jahr rund 5 Mio. Fluggäste befördern (2011: ca. 4,5 Mio.).