Zu Beginn des Winterflugplans 2008/09 will Air Berlin als Gegenmassnahme zu den gestiegenen Kerosinpreisen ein Kostensenkungspaket mit Kapazitätsreduzierungen und organisatorischen Massnahmen umsetzen. Statt wie geplant mit 134 Flugzeugen, setzt die Airline dann nur 120 Maschinen ein.
14 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge werden ausgemustert. Auf den Langstrecken werden vier Grossraum-Jets vom Typ Airbus A330 weniger als bisher eingesetzt. Drei A330-300 davon sollen – vornehmlich vom Drehkreuz Nürnberg aus – auf Mittelstrecken eingesetzt werden; der vierte für planmässige Wartungsintervalle zur Verfügung stehen und Gäste zu Kreuzfahrt-Schiffen rund um den Globus bringen.
Die am 1. Mai aufgenommenen Verbindungen nach Peking und Shanghai werden im Winter 2008/09 eingestellt. Zudem fliegt Air Berlin im Winter nicht mehr nach Mauritius und Sri Lanka sowie von Düsseldorf nach New York. Die Frequenzen nach Kapstadt, Windhoek und Bangkok werden reduziert.
Auf der anderen Seite werden Frequenzen zu Zielen erhöht, die sich besonders starker Nachfrage erfreuen. Dazu gehören Florida (Miami und Fort Myers), Cancun (Mexiko), Male (Malediven) und Montego Bay (Jamaika). Neu im Programm sind auch Flüge zu den Azoren. Der komplette Winterflugplan von Air Berlin ist ab 23. Juni buchbar.
Als weitere Massnahme wird Ende Oktober 2008 die Verwaltung der DBA in München aufgelöst.
