In Mexiko können sich Touristen wieder über eine normale Urlaubsatmosphäre freuen und geplante Ausflüge zu den bekannten archäologischen Stätten wie Teotihuacán bei Mexiko-Stadt oder Chichén Itzá und Tulum auf der Yucatán-Halbinsel unternehmen. Das Tourismusministerium hat offiziell die Wiedereröffnung der archäologischen Stätten bekannt gegeben. Aufgrund von Vorsichtsmassnahmen gegen die im Land grassierende Viruserkrankung Influenza A (H1N1) waren diese kurzzeitig geschlossen.
Speziell für die bei europäischen Urlaubern beliebte Halbinsel Yucatán teilte das mexikanische Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (INAH) mit, dass zahlreiche Museen und historische Orte der Region wieder geöffnet sind, darunter unter anderem das Museum für Maya-Kultur in Chetumal, die Ausgrabungsstätten «El Rey» und «El Meco» in Cancún sowie Tulum und Cobá an der Riviera Maya. Mit der Entscheidung zur Wiedereröffnung der touristischen Sehenswürdigkeiten wurde der erste wichtige Schritt zurück zur Normalität gemacht, der die Rückkehr der Besucher garantieren soll. Nach wie vor sind die archäologischen Stätten Hauptanziehungspunkte für nationale wie internationale Touristen.
Da die Halbinsel Yucatán mit ihren Bundesstaaten Quintana Roo, Yucatán und Campeche zu keiner Zeit von dem Virus betroffen war, sehen offizielle Behörden keinen Grund für eine weiter anhaltende Schliessung. So hatten sich die beiden an der Riviera Maya gelegenen Natur- und Freizeitparks Xel-Há und Xcaret bereits vergangene Woche entschieden, den Betrieb regulär weiterlaufen zu lassen. Mit verstärkten Hygienemassnahmen, wie sie in ganz Mexiko durchgeführt wurden, waren die Parks bestmöglich vor dem Virus geschützt und konnten somit ihren Besuchern auch während der schwierigen Zeit schöne Urlaubserlebnisse bescheren.
Mit der Öffnung der archäologischen Stätten des Landes läuft der Tourismus wieder an. So rechnen der Handel sowie die Hotel- und Gastronomiebranche in nächster Zeit mit einem deutlichen Anstieg an Besucherzahlen.
