Nach Air France-KLM lehnt sich nun auch die steirische Regionalfluggesellschaft Robin Hood Aviation mit Sitz in Graz gegen die «EUR 500 Mio. Staatsbeihilfe» auf, die die österreichische Regierung der Lufthansa beim Kauf der Austrian Airlines (AUA) zu erlassen gedenkt.
Die Fluggesellschaft, die unter anderem die Linienverbindungen von Graz nach Zürich bedient, fechtet zusammen mit Ryanair die Entscheidungen der Europäischen Kommission, diese Staatsbeihilfe zu genehmigen, an. «Die österreichische Regierung beabsichtigt 500 Mio. Euro an die Lufthansa dafür zu zahlen, dass diese die 42 Prozent der Staatsanteile an der AUA übernimmt», so Robin-Hood-CEO Georg Pommer. Weiter vermeldet Aviation, dass durch diese staatliche «Kauffinanzierungsbeihilfe» die Entstehung eines Luftfahrtmonopols subventioniert werde. Dem daraus resultierenden Preisdiktat sei die heimische Wirtschaft letztlich mangels fairen Wettbewerbs ausgeliefert.
