Am 22. Februar ist Caspar E. Manz, Hotelier und Nachkomme einer traditionsreichen Schweizer Hotelfamilie, im Alter von 87 Jahren von seinen Altersbeschwerden erlöst worden. Er hinterlässt seine Frau Ljuba Manz-Lurje und sechs Kinder –vier aus erster Ehe sowie sieben Enkelkinder – und die Zwillingssöhne Alexander und Michael Manz. Mit ihm verliert die Schweizer Hotellerie eine prägende, visionäre Persönlichkeit von immenser Schaffenskraft.
Nach einer Ausbildung zum Hotelier folgte ein längerer Studien- und Erfahrungsaufenthalt in verschiedenen Ländern, darunter auch den USA. 1951 übernahm Caspar E. Manz nach intensiver Vorbereitung in der dritten Generation die Firmenleitung. Er erweiterte das Unternehmen und kaufte zwischen 1970 und 1981 die 4- und 5-Sterne Hotels Continental in Lausanne, De la Paix in Genf und Euler in Basel dazu. 1975 expandierte er ins Ausland und gründete die CEM-Inter Ecuador und die Hotel Oro Verde Gruppe. Die Gruppe umfasst heute vier bedeutende Häuser, unter anderem in Quito und Guayaquil. Als letzten grossen Meilenstein durfte Caspar E. Manz im Juni 2009 das 120-jährige Jubiläum des Hotel St. Gotthard feiern.
1987 übergab er seiner zweiten Gattin Ljuba Manz-Lurje die Gesamtleitung der Unternehmung. Dieser Ehe entstammen die 1980 geborenen Zwillinge Alexander und Michael, welche die Manz Privacy Hotels Switzerland seit 2006 in vierter Generation operativ führen.
