Die Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse des Club Med zeigen, dass der Club sein Nettoergebnis wieder in den positiven Bereich heben konnte: Im Winter 2010 lag es bei EUR 3 Mio., gegenüber EUR -22 Mio. im Winter 2009. Angesichts des flauen Touristikgeschäfts in Europa (Umsatz -5,5%) und trotz der Aschewolke (EUR -5,6 Mio. auf das Nettoergebnis, davon -3,7 Mio. auf die Kapitalrendite der Clubs) wertet Club Med das als gutes Ergebnis.
Die Buchungen für den Sommer seien ungefähr gleichauf mit den Sommerbuchungen 2009, ein starker Zuwachs von 18% in den letzten acht Wochen durch Spätbucher lässt aber noch weiter hoffen. Vorstandsvorsitzender Henri Giscard d’Estaing jedenfalls zeigt sich zuversichtlich: «Ich bin über die starke Verbesserung der Halbjahresergebnisse sehr erfreut. Sie beweisen, dass sich auch auf einem flauen europäischen Markt das Wirtschaftskonzept des Club Méditerranée im Winter rechnet. Ausserdem bringt die Eröffnung von neuen Clubs, z. B. Yabuli in China und Sinai Bay in Ägypten bereits im nächsten Winter, den Club Med wieder in positives Fahrwasser. Die Buchungen für den Sommer weisen bereits jetzt auf eine grössere Gästezahl als im letzten Sommer hin. Das ist vor allem den Spätbuchern zu verdanken. Wir können die nächsten Jahre also zuversichtlich angehen und uns verstärkt auf unsere Ziele konzentrieren Wir halten an unserem Plan fest, dass bis Ende 2012 zwei Drittel unserer Clubs zur Kategorie 4 und 5 Tridents gehören und 60 % unserer Verkäufe direkt erfolgen und dass bis Ende 2015 China der zweitgrösste Markt für unser Unternehmen wird. Geplant sind hier 5 Clubs und 200’000 Gäste.»
