Gategroup korrigiert Prognosen nach unten

Die Ebitda-Marge wird tiefer ausfallen als erwartet – der Erlös stagniert auf dem Vorjahresniveau.

Die Schweizer Cateringfirma Gategroup hat die Prognosen des laufenden Geschäftsjahres nach unten korrigiert. Anstatt der bisher angestrebten Ebitda-Marge von 8 bis 8,5% begnüge sich das Unternehmen nun mit einer Quote von 7,4 bis 7,%, schreibt die «NZZ». Auch der Cashflow, der sich im 2010 auf CHF 124 Mio. belief, dürfte unter den Erwartungen bleiben. Die Umsatzvorgabe von währungsbereinigt CHF 3 Mia. werde aber erreicht. Hingegen wird die Gategroup beim ausgewiesenen Erlös von CHF 2,65 Mia. bis 2,7 Mia auf dem Niveau des Vorjahres (CHF 2,7 Mia.) stagnieren. Für das kommende Jahr werden gleichbleibende Verkaufsvolumen und Margen prognostiziert.

Als Grund dieser Prognosenkorrektur nennt die Gategroup das schwierige Geschäftsumfeld: unvorteilhafte Wechselkurse, höhere Rohmaterialkosten und die sich verschlechternden Aussichten für die Luftfahrtindustrie. Diese negativen Faktoren seien zwar weitgehend absorbiert worden, doch was dem Unternehmen effektiv zu schaffen macht, sind die Verwässerungseffekte der 2010 in Kanada und Indien gemachten Akquisitionen.