Hurtigruten mit gutem Jahresresultat

Noch keine schwarzen Zahlen, aber Turnaround scheint geschafft.

Die norwegische Schifffahrtsgesellschaft Hurtigruten hat ihr Konzernresultat für 2009 präsentiert. Zwar resultierte dabei ein Verlust von 28 Mio. norwegischen Kronen (NOK), also umgerechnet rund CHF 5,1 Mio., doch dies bedeutet eine Verbesserung um NOK 658 Mio. (CHF 119,8 Mio.) gegenüber dem Vorjahresresultat.

Die Anzahl Rundreisepassagiere sank 2009 um 5,4%, auf «Fernreisedistanzen» gar um 10,3% – die Nachfrage schwächelte wie fast überall im weltweiten Tourismusgeschäft. Doch die Auslastung der Flotte war aufgrund von Kapazitätsreduktionen auf Vorjahresniveau. Der Umsatzverlust wurde zudem durch wesentlich tiefere Kosten in den Bereichen Treibstoff, Crews und Verkauf/Administration, durch die Ausleihung der MS Nordnorge sowie durch leicht angehobene Preise kompensiert.

Das Vorjahresergebnis war überdies durch hohe Abschreibungen belastet gewesen, was 2009 nicht mehr der Fall war. Positiv wirkte sich überdies ein starkes Antarktis-Geschäft mit der MS Fram aus.

Laut Geschäftsführer Olav Fjell ist das Jahresergebnis «besser als die Zielsetzung, welche Banken und Investoren für die Refinanzierung im Winter 2009 vorgelegt wurden».