Wie bereits angekündigt, hat Hurtigruten Unternehmensteile verkauft, welche nicht zum Kerngeschäft gehören. Konkret wurden in Nordnorwegen 45 Fähren und Schnellboote mitsamt 606 Angestellten per 5. Januar 2009 an die Verkehrsgesellschaft Torghatten Nord AS aus Brönnöysund verkauft. Mit diesem Verkauf kann die Hurtigruten ASA ihre Nettoverschuldung um 488 Mio. Kronen (CHF 81,6 Mio.) reduzieren, erklärte CEO Olav Fjell in einem Communiqué. Allerdings resultiert aus dem Verkauf buchalterisch ein Verlust von 103 Mio. Kronen (CHF 17,2 Mio.)
Hurtigruten hat zudem unerwartete Unterstützung erhalten in ihrem Versuch, sich vom Staatsauftrag zu lösen, wonach sie den Verkehr mit 31 Anlaufhäfen täglich aufrecht erhalten muss: Eine neue Untersuchung des «Transportökonomisk Institutt» Norwegens hat ergeben, dass Hurtigruten als Beförderungsmittel entlang der norwegischen Küste massiv an Bedeutung verloren hat – ausser bei Touristen.
