Reka weist Wachstum aus: 2,8% mehr verkaufte Reka-Checks

40,2 Mio. Franken Umsatz mit Ferienwohnungen im In- und Ausland.

Die Reka kann im Jahr 2009 erneut ein Wachstum ausweisen. Insgesamt wurden für 623 Mio. Franken Reka-Check/Reka Rails verkauft, dies entspricht einer Zunahme von 2,8% gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen 10 Jahren konnte beim Reka-Geld ein kumuliertes Umsatzwachstum von 70% erreicht werden, heisst es in in einer Mitteilung der Reka. Mit den Ferienwohnungen erzielte die Reka 1,3 Mio. Logiernächte (- 3%) und einen Umsatz von 40,2 Mio. Franken (+ 1%). Mit rund 2500 Ferienwohnungen in Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Österreich und der Schweiz – darunter 230 Bauernhöfe – gehört die Reka gemäss eigener Angabe zu den grössten Schweizer Anbietern.

Für das neue Geschäftsjahr 2010 erwartet die Reka beim Reka-Geld und mit den Reka-Ferienwohnungen ein Wachstum von 1 bis 3 %. Die Reka will aber auch ihr auf Familien ausgerichtetes Ferienangebot qualitativ und ökologisch aufwerten und investiert in den nächsten zwei Jahren rund 30 Mio. Franken, u. a. in Albonago (TI), Bergün (GR), Zinal (VS) und im Toscana-Feriendorf Golfo del Sole. Zudem soll in Sörenberg (LU) und Blatten/Belalp (VS) das Konzept der Reka-Feriendörfer mit neuen Angeboten ausgebaut werden.

Rund 4000 Firmen in der Schweiz ermöglichen ihren Mitarbeitenden, verbilligtes Reka-Geld als Lohnnebenleistung zu beziehen. Für Reka-Geld im Wert von 100 Franken bezahlen die über 2,5 Mio. Nutzer durchschnittlich 83 Franken. Auch die Inhaber der Coop-Supercard oder der Myone-Kundenkarte von Manor können vergünstigtes Reka-Geld beziehen. An Zahlung genommen werden die Checks bei über 8000 Betrieben aus Tourismus, Freizeit und Verkehr. Dieses Jahr wurden für 603 Mio. Franken (+ 1,3%) entsprechende Leistungen mit Reka-Geld bezahlt, davon rund 66% bei Unternehmen des öffentlichen Verkehrs.

Die genossenschaftlich aufgebaute Nonprofit-Organisation Reka ist keinen Aktionärsinteressen verpflichtet, weshalb ein Teil des Unternehmenserfolges in die Verbilligung von Ferien für Familien und allein Erziehende, die sich sonst keinen Urlaub leisten könnten, fliesst. Im Jahr 2009 wurden rund 2,5 Mio. Franken dafür investiert.