Ryanair hat am 14. September Klage gegen die Preisvergleichs-Webseiten Sprice.com, und Coelis.com eingereicht. Begründung: Diese Webseiten hätten Ryanair-Tickets ohne Bewilligung verkauft. Zudem hätten diese Webseiten eine «Ryanair-Preisvergleichs-Lizenzvereinbarung» nicht unterzeichnet. Präziser ausgedrückt: Es ist nicht die Bekanntgabe der Ticketspreise von Ryanair, welche stört, sondern der Verkauf «unter Zugabe von versteckten Kosten».
Ryanair verfolgt damit die gleiche Strategie wie gegen herkömmliche Reisebüros: Man präsentiert sich als Konsumentenschützer, welcher Käufer vor versteckten Zusatzkosten schützen will, welche von Zwischenhändlern verursacht werden.
