Seit Beginn des Sommerflugplans verbietet Russland der Swiss den Überflug ihres Territoriums. Flüge nach Hongkong und Shanghai dauern nun 30 Minuten länger und verbrauchen mehr Kerosin, da sie einen Umweg über den Süden in Kauf nehmen müssen. Zu den Gründen äussern sich weder Swiss noch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl), das lediglich Gespräche über das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen beiden Staaten bestätigt.
Gerüchten zufolge könnte die Verdoppelung der Überfluggebühren oder der russische Wunsch nach einem besseren Zugang zum EU-Markt Auslöser des Streits sein. Swiss als Tochter der Lufthansa sei da ein gutes Ziel, um Druck aufzusetzen.
