Thomas Cook beendete das Geschäftsjahr per Ende September. Der bereinigte operative Gewinn vor Steuern und Zinsen stieg um 13 Prozent auf GBP 414,9 Mio. (umgerechnet ca. CHF 687,4 Mio.). Wie «fvw.de» berichtet, sollen diese Zahlen über den Erwartungen der Analysten liegen.
Der Gewinn vor Steuern blieb im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 0,4 Prozent auf GBP 308,2 Mio. (ca. CHF 510,8 Mio.) relativ konstant. Der Umsatz vergrösserte sich um 5,9 Prozent auf GBP 9,3 Mia. Die Ebit Marge konnte von 4,2 auf 4,5 Prozent verbessert werden, so wird CEO Manny Fontenla-Novoa zitiert, da Thomas Cook die Kapazitäten vorsichtig geplant habe, die Kosten im Griff behalten habe, stärker auf Reisen für die Nah- und Mittelstrecke und margenstarke Produkte setze und die Firmenzukäufe einen starken Beitrag geleistet hätten. Einen detaillierten Bericht findet sich unter www.thomascookgroup.com. Fontenla-Novoa sehe mittelfristig gute Chancen für eine weitere Steigerung von Ertrag und Umsatz. Ein zentralisierter Hoteleinkauf, ein Ausbau des Baustein-Geschäfts, die Finanzdienstleistungen sowie E-Commerce sollen dazu beitragen.
Für die Zentralisierung des Einkaufs wurde die neue Position des CEO Group Destination Management geschaffen und mit dem Briten Pete Constanti (ehemals CEO MAinstream Travel UK) besetzt.
