Die TUI AG hat ihr Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar bis 30. September) erfolgreich gestalten können. Das Konzernergebnis betrug rund 401 Mio. Euro (Neunmonatszeitraum Vorjahr: 45 Mio. Euro). Hierzu haben im Wesentlichen die Erlöse aus dem Verkauf der Hapag-Lloyd AG, aber auch das verbesserte Touristikergebnis beigetragen.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der Wirtschaftskrise konnte das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) in den touristischen Geschäftsbereichen TUI Travel, TUI Hotels & Resorts und TUI Kreuzfahrten um rund 5% auf 696 Mio. Euro gesteigert werden (Vergleichszeitraum 2008: 664 Mio. Euro). Der Konzernumsatz sank erwartungsgemäss aufgrund gesunkener Gästezahlen in der Touristik um rund 14% auf 13,1 Mia. Euro (Vergleichswert: 15,2 Mia. Euro).
Die Nettoverschuldung lag nach Abschluss des Rumpfgeschäftsjahres 2009 bei rund 2,3 Milliarden Euro und konnte somit signifikant gesenkt werden (Vergleichswert 2,8 Milliarden Euro). Die Eigenkapitalquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 17,6%.
TUI-Konzernchef Michael Frenzel betonte, dass sich die Strategie der flexiblen Kapazitätsplanung bei TUI Travel bezahlt gemacht habe: «Nach Jahren einer sehr starken Wachstumsorientierung hat sich die Branche jetzt zu einer renditeorientierten Industrie gewandelt.»
