Wie die letzte Ausgabe des «UNWTO World Tourism Barometer» zeigt, wirken sich die hohen Ölpreise zu Jahesbeginn und die unsichere Wirtschaftslage negativ auf das Wachstum des internationalen Tourismus aus.
Während das durchschnittliche Wachstum in den ersten acht Monaten 2008 noch 3,7% im Vergleich zur Vorjahresperiode betrug, rechnet die UNWTO Ende 2008 noch mit einem globalen Wachstum von rund 2%.
In Afrika, dem Mittleren Osten und in Nord,- Mittel- und Südamerika schwächte sich das Wachstum ab, allerdings weniger stark als im Raum Asien/Pazifik. In dieser Region ist der Tourismus besonders stark von den äusseren Einflüssen betroffen. Nach 18 Monaten steten Wachstums brach dieser Trend im Juni abrupt ab, im Juli und August war die Zahl der Ankünfte sogar rückläufig.
Das Wachstum in Europa stagnierte in den Sommermonaten auf zwei Prozent. In den ersten acht Monaten der letzten beiden Jahre verzeichnete Europa noch ein touristisches Wachstum von fünf Prozent.
