Virgin Atlantic gehörte lange zu den lediglich vier Airlines, welche ab London-Heathrow Streckenrechte in die USA besassen. Mit der Öffnung von Heathrow für weitere Nordamerika-Konkurrenten wurde die Lage immer schwieriger, doch nun hat Virgin Atlantic einen wesentlichen Schritt gemacht: Die Airline erhält sämtliche 14 täglichen Slotpaare, welche British Airways (BA) im Zuge der Übernahme von British Midland (BMI) aus wettbewerbsrechtlichen Gründen in Heathrow abgeben muss.
Virgin Atlantic wird die Slots vor allem für den Ausbau der Domesticflüge zu ihrem Hub Heathrow verwenden. Im kommenden Frühling wird die Airline wie schon länger bekannt mit Maschinen des Typs Airbus A319 Feederflüge von Manchester nach Heathrow starten. Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen nun auch Edinburgh, Aberdeen und Nizza mit eigenen Flügen an Heathrow angebunden werden. So können die Interkontinentallinien besser ausgelastet werden.
