Zukunft von BA-Tochter Open Skies ungewiss

Die Business-Airline steht durch den Nachfrageeinbruch bei Premiumangeboten möglicherweise vor dem Aus.

Die British Airways-Tochter Open Skies, die reine Business-Class-Flüge auf Transatlantikstrecken anbietet, soll ein wirtschaftlich traumatisches Jahr hinter sich haben, so Managing Director Dale Moss in einem Interview mit dem Wirtschaftsportal «Market Watch». Doch die Fluggesellschaft hofft dennoch, Ende 2011 die Gewinnschwelle zu erreichen. Dies könnte der Fall sein, so Moss, wenn sich die wirtschaftliche Situation verbessert und die grossen Mitbewerber ihre Premiumangebote auf den Transatlantikstrecken ausdünnen.

Laut britischen Medien soll British Airways jedoch auch bereit sein, im Rahmen des eingeschlagenen Sparkurses die angeschlagene Tochter aufzugeben. Eine Entscheidung werde in etwa zwei Monaten gefällt.

British Airways steht selbst vor ungelösten Problemen, so hat sie mit ihrer Forderung nach Lohnverzicht und Gratisarbeit bei den Mitarbeitern nicht das gewünschte Ergebnis erreicht. Die Fluggesellschaft beendete die Verhandlungen mit Vertretern der Belegschaft vor kurzem ergebnislos. Ein Schlichter wird nun eingeschaltet, um einen drohenden Streik in den Sommermonaten abzuwenden.