Hallenstadion mit über einer Million Gewinn

Das Geschäftsjahr 2016 brachte trotz kritischem Umfeld gute Zahlen. 2017 werden CHF 3 Mio. investiert.
Hallenstadion

Die AG Hallenstadion Zürich hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Gewinn von CHF 1,1 Mio. abgeschlossen. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte der Gewinn noch bei CHF 0,87 Mio. gelegen. Der Umsatz im 2016 beträgt CHF 21,6 Mio.. Die positiven Zahlen wurden an der Generalversammlung präsentiert. Für Umsatz sorgten 137 Eventtage – im Vergleich zu den Vorjahren deutlich über dem Durchschnitt, wie die Unternehmung wissen lässt. Trotz der Unsicherheiten im Event- und Live-Entertainment-Geschäft habe man mit 1,012 Mio. Personen die zweitbeste Besucherzahl des Hallenstadions erreicht. Das Hallenstadion Zürich bleibe damit weltweit unter den Arenen mit einer Kapazität von 10’000 bis 15’000 Zuschauern die Nummer eins, heisst es in einer Mitteilung. Der durchschnittliche Besuch der Konzerte und Shows sei jedoch tendenziell rückläufig – ein Trend welcher seit mehreren Jahren zu beobachtet und der enormen Dichte an Live-Angeboten im Markt zuzuschreiben sei.

Verschärfter Wettbewerb in Zürich und Basel
Direktor Felix Frei freut sich über die positive Entwicklung und sagt: «Der Wettbewerb im Live Entertainment generell und vor allem im Schweizer Location Markt – mit der Eröffnung der Samsung Hall und der Halle 622 sowie zukünftig dem neuen Kongresshaus, dem The Circle und der neu renovierten St. Jakobshalle in Basel – wird sich nochmals deutlich verschärfen. Wir dürfen uns nicht auf unserer heutigen Position ausruhen und investieren dieses Jahr allein in Erneuerung und Verbesserung unserer Infrastrukturen CHF 3 Mio.». Die Gesellschaft habe bedeutende Rückstellungen für künftige Investitionen bilden können.

Das kommt 2017
Im Sommer 2017 wird das grösste Restaurant des Hallenstadions, das Restaurant Frontline, einer grossen Auffrischung unterzogen. Nach der Sommerpause wird dieses in neuem Licht erstrahlen. In Zusammenarbeit mit Swisscom und Huawei erhält die AG Hallenstadion im Sommer 2017 überdies eine topmoderne LAN- und WLAN-Infrastruktur. (SG)

Drucken