Star Alliance wird 20 – und will besser statt grösser werden

Die grösste und älteste Airline-Allianz zeigt zum Jubiläum auf, in welche Richtung sie künftig steuern will.
© Star Alliance

Gestern Sonntag war es genau 20 Jahre her, dass Lufthansa, SAS, United Airlines, Air Canada und Thai Airways das erste globale Airline-Bündnis gründeten: die Star Alliance. Seither ist einiges passiert; heute umfasst die Star Alliance 28 Mitglieder, die täglich rund 18’500 Flüge an rund 1300 Destinationen abwickeln. Die Star Alliance ist die grösste und älteste Luftfahrt-Allianz der Welt. Weitere Mitgliedschaften sind im Moment nicht gerade in Sicht – mit Azul Brazilian Airlines laufen aber seit einiger Zeit Gespräche. Ausserdem versucht die Allianz mit einem neuen «Connecting-Partner-Modell», auch Tochtergesellschaften und Billigairlines einzubinden, quasi als «Halbmitglieder». Bisher dabei ist die südafrikanische Mango und die chinesische Juneyao Airlines.

Primär will Star Alliance in Zukunft aber nicht das Netz vergrössern, sondern es qualitativ verbessern, machte CEO Jeffrey Goh am Wochenende an einer Jubiläumsfeier deutlich. Dazu gehört auch die verstärkte Zusammenarbeit der Mitglieds-Airlines und die weitere Harmonisierung der Buchungsprozesse, wenn man mit zwei verschiedenen Airlines der Allianz fliegt. Dabei helfen sollen digitale Technologien.

Zum 20-Jahre-Jubiläum will die Star Alliance nun 20 Kunden zu «Meilen-Millionären» machen. Der Wettbewerb ist soeben gestartet und steht allen Teilnehmern an einem der 21 Vielfliegerprogramme der Allianz offen.

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