Pride in Prag

Das einwöchige Happening steht ganz im Zeichen der Menschenrechte.
©Czech Tourism
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Eigentlich ist Osteuropa generell ja nicht unbedingt ein Vorreiter in Sachen Gleichstellung zwischen Hetero- und Homosexuellen. Prag bildet da allerdings eine wohltuende Ausnahme: Die Stadt steht anderen europäischen Metropolen kaum in etwas nach, wenn es um die Rechte der LGBT-Community geht. Seit 2011 wird die Prague Pride von der gleichnamigen Non-Profit Organisation organisiert, um die LGBT-Kultur zu unterstützen und um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren.
Das einwöchige Festival, das von einem reichen Begleitprogramm und einer entspannten Atmosphäre begleitet wird, steht vor allem im Zeichen der Menschenrechte. Deshalb schliessen sich jedes Jahr immer mehr Leute sowohl aus Tschechien als auch aus dem Ausland an. So haben sich die Teilnehmerzahlen während der letzten sieben Jahre mehr als verdoppelt. Waren es im Jahre 2011 noch 40 000 Besucher, so konnte man 2018 bereits rund 92 000 Gäste zählen.

DIE PRAGUE PRIDE endet traditionell mit der farbenfrohen Regenbogenparade durch die Strassen Prags, wo im vergangenen Jahr rund 40 000 Menschen die Stadt mit Regenbogenfarben belebten. Das ist verglichen mit der ersten Prague Pride im Jahre 2011, wo 8000 Besucher dem Umzug folgten, eine Verfünffachung der Besucher.
Das Festival wird auch drei Stunden lang gestreamt. Auf den Kanälen YouTube und Facebook wird eine professionelle Sendung geboten, mit Studio, Moderation, sechs Kameras und Interviewpartnern vor Ort.

ES

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