Bergfeeling als Alternative zum Strand von Antalya

Das Taurusgebirge zieht immer mehr aktive Feriengäste ins Hinterland des türkischen Badeortes.
zVg

Wenn man Antalya hört, dann denkt man zuerst an schöne Strände, Sonne und Meer. Doch der Ort und seine Umgebung haben mehr zu bieten als nur Badeferien. Kurz hinter Antalya erhebt sich das Taurusgebirge, eine spannende Region mit Wanderwegen und einer unvergesslichen Landschaft. Auf einem Streifzug durch die artenreiche Flora und Fauna finden Wanderer neben einem atemberaubenden Ausblick über das Gebirge auch Ruhe und Entspannung. Hier trifft man auf einheimische Bewohner, oft Hirten oder Nomaden, die sich über jeden Gast freuen.

In den Höhen des Taurusgebirges kommen nicht nur Wanderfreunde und Bergsteiger auf ihre Kosten, denn auf über 1500 Metern ü.M. finden sich auch einzigartige Tropfsteinhöhlen, Staudämme und Badeseen für Entdecker. Viele Abenteuerlustige bewundern das Gebiet aus der Vogelperspektive während eines Flugs mit einem Gleitschirm oder mit dem Kajak den Gebirgsbach hinunter.

Wem das alles etwas zu anstrengend ist, dem kann eine Wanderung entlang der Küste auf dem Lykischen Weg empfohlen werden. Der mehr als 500 Kilometer lange Wanderweg erstreckt sich von Fethiye bis nach Hisarçandir kurz vor der Stadt Antalya. Seinen Ursprung hat der Fernwanderweg als Route für Händler und Karawanen. Unterwegs kann man sich an zahlreichen Stränden und in Städten, die mit dem Pfad verbunden sind, ausruhen. Für eine bessere Orientierung haben Wanderer diese Wege mit kleinen Steinmännchen eigenständig gekennzeichnet, die vor allem in den unwegsameren und unbewohnten Streckenabschnitten hilfreich sind. (Neil Furrer)

 

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