TUI Group und Hapag-Lloyd AG gehen beim Containergeschäft getrennte Wege

Der Erlös soll für die eigenen Hotelmarken und Kreuzfahrten eingesetzt werden.
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© Hapag-Lloyd AG

Die TUI AG hat gestern Montag den verbliebenen Anteil am Containergeschäft der Hapag-Lloyd AG verkauft (8,5 Millionen Aktien im Gesamtwert von rund EUR 250 Mio.). Die Veräusserung erfolgte in einem auf dem offenen Markt platzierten Block Trade. Bereits seit März 2017 hatte die TUI AG sechs Millionen Aktien in Einzeltransaktionen auf dem offenen Markt abgestossen. Am 31. März 2017 betrug der Buchwert in der Konzernbilanz der TUI AG noch EUR 395 Mio. Die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH bleibt weiterhin eine TUI-Tochter.

Wie Horst Baier, Finanzvorstand der TUI AG, sagt, habe man mit dem Verkauf des restlichen Anteils an der Hapag-Lloyd AG alle Veräusserungen der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmen und Beteiligungen erfolgreich beendet. Das strategische Ziel sei ein vertikal integrierter Touristikkonzern. Die Erlöse sollen nun für die eigenen Hotelmarken und Kreuzfahrten eingesetzt werden.

TUI erwägt zudem, die für 2018 und 2019 geplanten Käufe der zurzeit als Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 betriebenen Kreuzfahrtschiffe durch die britische Tochter TUI UK als reine Cash-Transaktion durchzuführen. Die TUI UK übernimmt dann die beiden Schiffe in ihre Flotte in England.

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